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Abteilung II - Organisation


Implementierungsforschung

 

Die Forschungsaktivitäten befassen sich mit Grundlagenproblemen des Change Managements, etwa dem „Implementierungscontrolling" und dem Zeitfaktor in Implementierungsprozessen sowie mit spezifischen Anwendungsproblemen, etwa bei Implementierungsprojekten im E-Business und bei spezifischen Implementierungsobjekten (Customer Relationship Management).

 

Systeme integrierter Unternehmensführung

 

Hierbei geht es vornehmlich um neue Management-Architekturen für die Unterstützung des Schnittstellenmanagements (Prozessorganisation), des Intrapreneuring (Segmentierung, Center-Organisation) und des Projektmanagements. Die Forschungsar-beiten auf diesem Gebiet beschäftigen sich unter anderem mit neuen Sourcing-konzepten und dem Komplexitätsmanagement. Des weiteren zählen hierzu Arbeiten auf dem Gebiet der Prozessorganisation und der IT-Unterstützung schlecht strukturierter Prozesse.

 

Kooperationsmanagement

 

Im Mittelpunkt stehen hier die unternehmensübergreifende Netzwerkorganisation, die virtuelle Organisation, die Netzwerkkultur, Existenzgründungen in einer Netzwerkumgebung, die Wissens- und Innovationsnetzwerke, die Optimierung der Effizienz von Kooperationsformen (Supply Chain Management, Service-Netzwerke) und die Dynamik von Netzwerken.

 

Wissensbasis "Lehrstuhl für Organisation"

 

Zur Unterstützung der Lehre hat der Lehrstuhl eine Datenbank installiert, die als "elektronische" Wissensbasis für die Wissensvermittlung fungiert. Sie ergänzt konventionelle Medien in Form von Veranstaltungsskripten oder Kopiervorlagen. Teile dieser (passwortgeschützten) Wissensbasis stehen berechtigten Benutzern wie z.B. Teilnehmern von Lehrveranstaltungen, Diplomanden, Doktoranden und universitätsexternen Partnern zur Verfügung. Die Wissensbasis enthält folgende Wissenskategorien:

 


- Literatur
- Slide Shows
- Video Präsentationen
- Facts - News
- Fälle / Beispiele
- Statements - Modelle - Methoden - Glossare
- Foren
- Chats
- Events
- Links
- Experten


 

Zur besseren Handhabbarkeit wurde die Wissenbasis in einzelne Wissendomänen aufgeteilt (vgl. Tempel-Abbildung). Gemäss den Lehr- und Forschungsschwerpunkten des Lehrstuhls setzt sich die Wissensbasis aus zwei grossen Domänen zusammen:

 

Management-Wissen und Orga-Wissen

 

Management bildet dabei den Rahmen für die Organisationsgestaltung, die eine spezielle Managementfunktion repräsentiert. Die Wissensbasis zur Organisationsgestaltung steht dabei definitionsgemäß im Mittelpunkt eines Lehrstuhls für Organisation.

 

Die Subdomänen in jeder der beiden Wissensdomänen stehen in einer hierarchischen Beziehung zueinander (vgl. Tempel-Abbildung):

 


Grundlagen umfassen das generische Wissen, das für alle Management- und Organisationsprozesse relevant ist.
Bausteine bezeichnen die vom Lehrstuhl bearbeiteten Schwerpunkte innerhalb von Management und Organisationsgestaltung.
Anwendungsfelder umreissen Herausforderungen und Strömungen in Management und Organisation mit hoher (aktueller) Praxisrelevanz.

Innerhalb einzelnen Subdomänen gibt es wiederum Subdomänen: Das Anwendungsfeld "E-Business" umfasst beispielsweise E-Grundlagen, Netpreneurship, E-Business Strategien, Virtuelle Organisation, Arbeitswelt New Economy, E-Infrastrukturen.

Der Umfang des Inventars in den einzelnen Wissensdomänen variiert. Er bringt die Nähe zu den Kernkompetenzen des Lehrstuhls zum Ausdruck: Während Unternehmertum beispielsweise zu den Kernkompetenzen zu rechnen ist und folglich zahlreiche am Lehrstuhl generierte Artikel, Fallstudien und andere Wissensbausteine enthält, bildet Human Resource Management z.B. lediglich einen Randbereich.

Zwischen den Subdomänen existieren mehrere Schnittmengen und Schnittstellen:

 


Management-Wissen bildet eine Grundlage für Organisationswissen.
Anwendungsdomänen greifen auf Bausteine und Grundlagen zurück, Bausteine bauen ihrerseits auf Grundlagen auf.
Zwischen Bausteinen und zwischen Anwendungen gibt es Überschneidungen und Verbindungen, etwa zwischen strategiegerechter Organisation (z.B. Center-Organisation) und Unternehmertum.

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