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16. September 2019

Was haben die Indianerkriege des 19. Jahrhunderts mit der modernen Managementforschung zu tun?

Was haben die Indianerkriege des 19. Jahrhunderts mit der modernen Managementforschung zu tun?

Einen Vortrag über ein etwas außergewöhnliches Thema hielt der Gastredner Jan Langhof von der Universität Liechtenstein. Bisher galt ein autoritärer Führungsstil gerade in Krisensituationen als ideal. In einer im renommierten Journal of Management History veröffentlichten Studie stellten die beiden Forscher Jan Langhof und Prof. Dr. Stefan Güldenberg diese Annahme infrage.

Die Forscher wählten einen eher außergewöhnlichen Ansatz, um der Frage auf den Grund zu gehen. So argumentierte Jan Langhof: „In der heutigen Führungsforschung überwiegen vor allem Umfragen und Interviews. In Anbetracht dieses Übergewichts wählten wir bewusst die historische Fallstudie als Forschungsmethode.“ In einer historischen Fallstudie wurde der Anführer der Lakota-Indianer Crazy Horse mit seinem Gegenspieler der US-Kavallerie George Custer verglichen.

Die Ergebnisse der Fallstudie legen nahe, dass Servant Leadership gerade im Falle von fehlenden Hierarchien oder Strukturen einen höheren Einfluss auf Mitarbeiter haben kann. Für Unternehmen kann dies einen geringeren Bedarf an Vorschriften und Richtlinien zur Folge haben.

 

Langhof, J. G., & Güldenberg, S. (2019). Leadership and the significance of formalized organizational structures. Journal of Management Historyahead-of-print. doi: 10.1108/jmh-12-2018-0066

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