Das neue Working Paper untersucht die Verflechtungen zwischen Händlern, Versicherungen, Investmentfonds und ETFs auf dem US-Unternehmensanleihemarkt.
Die Ergebnisse zeigen starke Interdependenzen und langanhaltende Auswirkungen von Schocks zwischen den Intermediären. Händler reagieren im dynamischen Umfeld vor allem auf die Handelsaktivität der aktiven Intermediäre – Fonds und ETFs –, nicht jedoch auf Versicherungen, die langfristig orientiert sind.
Fonds und ETFs stehen in einer negativen Beziehung zu Versicherungen und agieren damit komplementär im Markt – ein Unterschied, der sich aus regulatorischen Vorgaben und unterschiedlichen Investmentmandaten ergibt. Nach Herabstufungen von Anleihen verkaufen Versicherungen häufig an Fonds, vermittelt durch Händler, die Liquidität bereitstellen und den Handel zwischen beiden Seiten ermöglichen.
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