Aktuelle Publikationen

 

Dissertationen

Bücher des Lehrstuhls Controlling finden Sie hier.

 

Eskalation und Deeskalation von Commitments
Eine empirische Untersuchung der Rolle erlebter und antizipierter Emotionen

Dr. Daniel Fischer

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Fischer, D., Eskalation und Deeskalation von Commitments, Diss. an der Universität Stuttgart, Springer, Wiesbaden, 2017 (ISBN-13: 978-3-658-18263-2)

Klappentext:
Daniel Fischer untersucht das bislang bestehende Wissensdefizit hinsichtlich der Bedeutung erlebter und antizipierter Emotionen im Rahmen der Eskalation und Deeskalation von Commitments. Aufbauend auf einem eigens dafür entwickelten theoretischen Bezugsrahmen wird eine großzahlige empirische Befragung projektverantwortlicher Entscheidungsträger durchgeführt. Es wird gezeigt, dass erlebte und antizipierte Emotionen Einfluss auf die Eskalationstendenz nehmen und bedeutende Mediatoren der Wirkungen eingesetzter Deeskalationsmaßnahmen sind.

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Einflussfaktoren und Wirkungen neuronaler Prozesse der Informationsgewichtung, Informationsaufnahme und Informationsverarbeitung in ökonomischen Entscheidungssituationen
Eine Untersuchung mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT)

Dr. Ann Tank

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Tank, A., Einflussfaktoren und Wirkungen neuronaler Prozesse der Informationsgewichtung, Informationsaufnahme und Informationsverarbeitung in ökonomischen Entscheidungssituationen, Diss. an der Universität Stuttgart, Nomos, Baden-Baden, 2017 (ISBN-13: 978-3-8487-3570-9).

Klappentext:
Diese Forschungsarbeit zählt zu dem Feld der Neuroökonomie, das sich aktuell an der Grenze zwischen Neurowissenschaften und Wirtschaftswissenschaften formt. Ziel ist es, durch die Betrachtung der gesamten Wirkungskette der Determinanten des menschlichen Verhaltens den Zusammenhang zwischen der kognitiven Belastung und den neuronalen Prozessen innerhalb eines Entscheidungsträgers sowie deren Einfluss auf die Qualität der getroffenen Entscheidung im Kontext einer ökonomischen Entscheidungssituation empirisch zu untersuchen. Durch die Ergebnisse kann gezeigt werden, dass neuronale Prozesse der Informationsgewichtung, der Informationsaufnahme sowie der Informationsverarbeitung signifikant mit der Entscheidungsqualität zusammenhängen. Dabei werden sowohl positive als auch vereinzelt negative Zusammenhänge festgestellt, und es werden auch moderierende Effekte der Erfahrung und der Risikoneigung eines Entscheidungsträgers aufgedeckt.

Das Werk ist Teil der Reihe Controlling und Management, Band 15.

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Die Zusammensetzung von Produktpreisen und der Einfluss von Produktbewertungen, Kapazitäts- und Produktportfolioveränderungen und Akquisitionen auf die Preisentwicklung
Eine empirische Analyse am Beispiel von schottischem Single Malt Whisky

Dr. Markus Haupenthal

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Haupenthal, M., Die Zusammensetzung von Produktpreisen und der Einfluss von Produktbewertungen, Kapazitäts- und Produktportfolioveränderungen und Akquisitionen auf die Preisentwicklung, Diss. an der Universität Stuttgart, Nomos, Baden-Baden, 2017 (ISBN-13: 978-3-8487-4049-9).

Klappentext:
Ziel dieser Arbeit ist es, am Beispiel von schottischem Single Malt Whisky die Preiszusammensetzung sowie den Einfluss der weiteren Faktoren auf die Preisentwicklung zu untersuchen. Es werden folgende Forschungsfragen untersucht:

1. Welche Merkmale haben einen Einfluss auf die Zusammensetzung des Produktpreises? 
2. Welchen Einfluss haben Änderungen von Produktbewertungen, Erweiterungen des Produktportfolios, Akquisitionen der Hersteller und Erweiterungen der Produktionskapazitäten auf die Preisentwicklung?

Die Forschungsfragen werden mithilfe verschiedener Analysen zu Querschnitt- und Längsschnittfragestellungen untersucht, und tiefergehende Einblicke in die Preiszusammensetzung und -entwicklung werden gewonnen.

Das Werk ist Teil der Reihe Controlling und Management, Band 17.

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Standardisierung im Konzerncontrolling
Einflussfaktoren und Wirkung auf die Arbeitszufriedenheit

Dr. Sabrina Graf

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Graf, S., Standardisierung im Konzerncontrolling, Diss. an der Universität Stuttgart, Springer, Wiesbaden, 2017 (ISBN-13: 978-3-658-17767-6)

Klappentext:
Sabrina Graf beschreibt in ihrem Buch die relevanten Faktoren, die auf die Standardisierung des Konzerncontrollings wirken. Darüber hinaus untersucht sie die Wirkung der Standardisierung als Arbeitsbedingung auf die Zufriedenheit der Konzerncontroller. Die Autorin zeigt, wie Standardisierung im Konzerncontrolling helfen kann, den heutigen Herausforderungen zu entgegnen und zudem die Zufriedenheit der Controller zu steigern. Die Untersuchungsergebnisse weisen darauf hin, wie anhand der relevanten Einflussfaktoren die Standardisierung an die jeweilige Situation eines Unternehmens angepasst werden kann.​

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Gestaltungsparameter und verhaltensbeeinflussende Wirkung ökologisch orientierter Steuerungssysteme

Dr. Alexander Stehle

Stehle, A., Gestaltungsparameter und verhaltensbeeinflussende Wirkung ökologisch orientierter Steuerungssysteme, Diss. an der Universität Stuttgart, Nomos, Baden-Baden, 2016 (ISBN-13: 978-3-8487-2695-0).

Klappentext:
Unternehmen formulieren verstärkt Umweltschutzziele und kommunizieren diese gegenüber ihren Stakeholdern. Damit diese Ziele und das Verhalten im Unternehmen nicht auseinanderfallen, wird ein ökologisch orientiertes Steuerungssystem benötigt. Mit einem solchen Steuerungssystem können die Umweltschutzziele im Unternehmen implementiert werden, sodass sich die Mitarbeiter zielkonform verhalten. Doch die Gestaltung eines ökologisch orientierten Steuerungssystems stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Dieses Buch befasst sich daher mit den Gestaltungsmöglichkeiten eines ökologisch orientierten Steuerungssystems und seiner Wirkung auf die Verhaltensweisen im Unternehmen. Diese Inhalte wurden in zwei Fallstudien in deutschen Unternehmen untersucht, deren Ergebnisse ausführlich beschrieben sind. Zu den zentralen Erkenntnissen zählen die vergleichbaren Muster in der Gestaltung des Steuerungssystems in beiden Unternehmen und der Nachweis der Verhaltenswirkung des Steuerungssystems.

Das Werk ist Teil der Reihe Controlling und Management, Band 12.

Die Dissertation ist mit dem Wolfgang-Ritter-Preis (Mai 2017) ausgezeichnet.

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Zielkonflikte im Working Capital Management

Dr. Martina Messelhaeuser

Messelhaeuser, M., Zielkonflikte im Working Capital Management,Diss. an der Universität Stuttgart, Nomos, Baden-Baden, 2016 (ISBN-13: 978-3-8487-2629-5).

Klappentext:
Working Capital Management ist einer der zentralen Ansätze einer wertorientierten Unternehmensführung. Es wird von der Zielsetzung der Reduzierung des Working Capital zur Liquiditätsfreisetzung und zur Verringerung der Kapitalbindung ausgegangen. Zielkonflikte mit anderen Unternehmenszielen, insbesondere von Funktionsbereichen, wurden bisher allenfalls am Rande betrachtet, obwohl diese für das Verbindlichkeits-, Bestands- und Forderungsmanagement bestehen.
Die Identifikation und Systematisierung dieser Ziele und Zielkonflikte sowie die Analyse ihrer Zusammenhänge und ihrer Auswirkungen auf die Performance des Working Capital Management sind Kern der Untersuchung. Sie basiert unter anderem auf Experteninterviews und einer großzahligen branchenübergreifenden Fragebogenerhebung. Ein zentrales Ergebnis zeigt: Je stärker die Zielkonflikte des Verbindlichkeits-, Bestands- und Forderungsmanagements ausgeprägt sind, desto niedriger ist die Performance der Prozesse des Working Capital Managements.


Das Werk ist Teil der Reihe Controlling und Management, Band 11.

 

Revenue Management in der Luftfracht
Dr. Sabine Pfeffer

Pfeffer, S., Revenue Management in der Luftfracht : eine konzeptionelle und empirische Untersuchung von Einsatzpotentialen und Gestaltungsmöglichkeiten,Diss. an der Universität Stuttgart.

Revenue Management (RM) ist ein Konzept, das Anfang der 1970er Jahre von Passagierairlines entwickelt wurde und seither in diesem Bereich erfolgreich eingesetzt wird. Im Luftfrachtbereich dagegen steht die Entwicklung sowohl in der Forschung als auch in der Unternehmenspraxis noch am Anfang. Die Forschung stammt bis dato im Wesentlichen aus dem Bereich des Operations Research und konzentriert sich auf den Aufbau von mathematischen Modellen. Meist werden die bekannten Ansätze des Passagierbereichs als Grundlage verwendet und in Bezug auf klar abgegrenzte Einzelaspekte angepasst. Aussagen von Vertretern aus der Unternehmenspraxis lassen jedoch Zweifel aufkommen, dass eine reine Weiterentwicklung von Optimierungsmethoden ausreicht, um einen erfolgversprechenden Einsatz im Luftfrachtbereich gewährleisten zu können. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es daher, das RM in der Luftfracht nicht nur auf rein modelltheoretischer Ebene, sondern auch aus einer umfassenderen Managementperspektive zu betrachten, um Aussagen über Einsatzpotentiale und Gestaltungsmöglichkeiten treffen zu können. Die Forschungsfrage lautet: „Inwieweit ist der Einsatz von Revenue Management in der Luftfracht sinnvoll und möglich?“ Zur Beantwortung wird diese weiter untergliedert in: „Inwieweit besteht ein RM-Problem in der Luftfracht?“ und „Inwieweit können RM-Komponenten und -Methoden in der Luftfracht eingesetzt werden?“

 

 

Analyse von Risikoallokationsinstrumenten im Rahmen von Infrastrukturinvestitionen in regulierten Netzindustrien

Dr. Roy Tondock

Tondock, R., Analyse von Risikoallokationsinstrumenten im Rahmen von Infrastrukturinvestitionen in regulierten Netzindustrien, Diss. an der Universität Stuttgart, Shaker, Aachen, 2016 (ISBN-13: 978-3-8440-4266-5).

Klappentext:
Infrastrukturinvestitionen in den regulierten Netzindustrien sind ein wesentlicher Treiber der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung. Vor dem Hintergrund der großen Investitionsbedürfnisse, die in den meisten regulierten Netzindustrien gegeben sind, und gleichzeitig vor dem Hintergrund einer gewissen Investitionszurückhaltung, wird in der vorliegenden Untersuchung das Ziel verfolgt, angemessene Investitionsanreize über Risikoallokation in den regulierten Netzindustrien Energie, Telekommunikation, Schienenverkehr und Post zu schaffen. Über einen qualitativ-empirischen Ansatz erfolgt eine Analyse von Einflussfaktoren auf Infrastrukturinvestitionen und eine Identifikation und Systematisierung möglicher Risikoallokationsinstrumente. Dies stellt die Basis der sich anschließenden Ableitung von Anforderungen dar, die im letzten Abschnitt als Zielkriterien für die Analyse der einzelnen Risikoallokationsinstrumente dienen.

 

Systematik der strategisch-taktischen Investitionsplanung für die Produktion

Dr. Thorsten Pflüger

Pflüger, T.,
Systematik der strategisch-taktischen Investitionsplanung für die Produktion, Diss. an der Universität Stuttgart, Shaker, Aachen, 2015 (ISBN-13: 978-3844037647).

Klappentext:
Produzierende Unternehmen operieren heute in einem Wettbewerbsumfeld, das von hohen Auftragsschwankungen und einer Zunahme der Nachfrage nach kundenindividuellen Produkten mit verkürzten Produktlebenszyklen und steigenden Variantenzahlen gekennzeichnet ist. Unter diesen Voraussetzungen ist eine zielgerichtete Investitionsplanung für die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Absicherung der langfristigen Überlebensfähigkeit von Produktionsunternehmen eine kritische Determinante. Zur Erschließung entsprechender Potenziale ist eine enge Kopplung der Investitionsplanung der Produktion mit der strategischen Unternehmensplanung erforderlich. In der Unternehmenspraxis ist die Investitionsplanung der Produktion oftmals auf bestehende Probleme des operativen Geschäfts fokussiert. Es ist eine rein finanzielle Bewertung von mittelfristigen Investitionsvorhaben für bestehende Produktionsstrukturen vorherrschend. Es sollte hingegen eine langfristige Entwicklung der Produktion und strategische Ausrichtung der Investitionsplanung auf die Erlangung zukünftiger Wettbewerbsvorteile vorgenommen werden. Insbesondere strategische Erfolgspotenziale am Markt sollten hierfür berücksichtigt werden. Des Weiteren sollte auf der taktischen Planungsebene der mittelfristige Investitionsbedarf der Produktion für differenzierte Fertigungsverfahren auf der Produktionssegmentebene abgeleitet werden, der für die Umsetzung entsprechender strategischer Vorgaben erforderlich ist. Eine umfassende Systematik zur Unterstützung dieser Planungsaufgaben war bislang nicht verfügbar. Ausgehend von den bestehenden Defiziten begründet sich die Zielsetzung dieser Arbeit, für das Management produzierender Unternehmen eine Systematik der strategisch-taktischen Investitionsplanung für die Produktion zu entwickeln.

 

Redesign von Performance Management Systemen

Dr. Holger Christ

Christ, H., Redesign von Performance Management Systemen - Gestaltungsparameter und Einflussfaktoren, Diss. an der Universität Stuttgart, Shaker, Aachen, 2015 (ISBN-13: 978-3-8440-3377-9).

Klappentext:
Die Managementpraxis beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Veränderung. Auch Performance Management Systeme (PMS) müssen regelmäßig an veränderte Rahmenbedingungen angepasst werden, um die Systemrelevanz und -akzeptanz nicht zu verlieren. Aus unterschiedlichen Gründen ist jedoch die Weiterentwicklung der Systeme, das sogenannte Performance Management System Redesign, in der Unternehmenspraxis häufig mit großen Herausforderungen verbunden. An diesen Herausforderungen anknüpfend, leistet die vorliegende Forschungsarbeit einen Beitrag, der die Ziele, Aktivitäten und Einflussfaktoren eines PMS-spezifischen Weiterentwicklungsprozesses systematisiert und die Rolle des Change Management bei einem derartigen Unterfangen untersucht.

 

Qualität und Vertrauen als Determinanten des Wertbeitrags der Internen Revision

Dr. Stefan Hübner

Hübner, S.,
Qualität und Vertrauen als Determinanten des Wertbeitrags der Internen Revision, Diss. an der Universität Stuttgart, Baden-Baden 2014 (ISBN-13: 978-3-8487-0988-5).

Für die Einrichtung einer Internen Revision (IR) existiert nach deutschem Recht lediglich für Finanzdienstleister eine konkrete gesetzliche Vorgabe. Deshalb befindet sich die IR in einem relativ starken Rechtfertigungsdruck, ihren Wertbeitrag und damit ihre Existenzberechtigung nachzuweisen.

Vor diesem Hintergrund wird im ersten Teil der Untersuchung ein Modell für die IR zur Steigerung ihres Wertbeitrags entwickelt, in dem die Qualität der IR und das Vertrauen in die IR als Determinanten fungieren. Im zweiten Teil werden dann bestehende Optimierungspotenziale identifiziert, indem die Diskrepanzen zwischen der Wahrnehmung und der Erwartung der Auftraggeber in Bezug auf die einzelnen Qualitäts- und Vertrauensindikatoren analysiert werden. Schließlich wird anhand eines GAP-Modells aufgezeigt, worauf die Entstehung von signifikanten Diskrepanzen zwischen der Wahrnehmung und der Erwartung der Auftraggeber unter anderem zurückgeführt werden kann.

Das Werk ist Teil der Reihe Controlling und Management, Band 10.

 

Kundenwertorientierte Anreizsysteme für die Steuerung des Vertriebs

Dr. Susanne Winkel

Winkel, S.,
Kundenwertorientierte Anreizsysteme für die Steuerung des Vertriebs Kundenwertorientierte Bemessungsgrundlagen: Funktionen, Anforderungen und Einflussfaktoren, Diss. an der Universität Stuttgart, Baden-Baden 2013 (ISBN-13: 978-3-8487-0549-8).

Mit Hilfe kundenwertorientierter Anreizsysteme lässt sich der Vertrieb kundenwertorientiert steuern und ein einheitliches Kundenwertverständnis zwischen Unternehmensleitung und Vertrieb sicherstellen. Die Autorin untersucht, wie sich mögliche direkt monetäre und indirekt monetäre Kundenwertbeiträge als Bemessungsgrundlagen in einem Anreizsystem verwenden lassen. Dabei sind die Ausprägungen der Funktionen und Anforderungen eines Anreizsystems sowie der internen und externen Einflussfaktoren eines Unternehmens zu berücksichtigen. Die sich daraus ableitenden Forschungsfragen lassen sich mittels Experteninterviews beantworten. Für das methodische Vorgehen wird ein Regelwerk entwickelt und Gütekriterien für die Beurteilung der Untersuchung festgelegt. Des Weiteren werden Implikationen für das Management diskutiert und ein Orientierungsrahmen für die Gestaltung aufgezeigt. Die Ergebnisse zeigen, bei welchen Ausprägungen der Bestimmungsfaktoren welche Bemessungsgrundlagen geeignet sind.

Das Werk ist Teil der Reihe Controlling und Management, Band 9.

 

Design of Incentive Systems: An Experimental Investigation of Incentive and Sorting Effects

Dr. Dennis D. Fehrenbacher 

 

Veröffentlicht als:

Fehrenbacher, D. D., Design of Incentive Systems, Experimental Approach to Incentive and Sorting Effects, Berlin 2012 (ISBN-13: 978-3-642-33598-3).

Monetary incentives, as a driving force for human behavior, are the main theme of this book. The primary goals underlying the application of monetary incentive systems in companies are motivating employees to strive for superior productivity in line with the interests of employers, and hiring adequately skilled employees. The first goal refers to incentive effects, the latter to sorting effects. This book introduces important theories and concepts concerning behavior under influence of monetary incentives; it reviews existing economic frameworks and identifies specific contingency variables. Based on an integrative framework of elements influencing incentive and sorting effects, a laboratory experiment is presented including detailed methodological discussion on experimentation and data analysis as well as an extensive presentation of findings and discussion of implications.

 

Analyse von Frühwarnsystemen zur Erkennung von Insolvenzrisiken in Lieferantenbeziehungen der Automobilindustrie

Dr. Alexander Hercher

 

 

Hercher, A., Analyse von Frühwarnsystemen zur Erkennung von Insolvenzrisiken in Lieferantenbeziehungen der Automobilindustrie, Diss. an der Universität Stuttgart, Berlin 2012 (ISBN-13: 978-3832531164).

Die zunehmende internationale Vernetzung von Wertschöpfungsketten führt neben der erhofften Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit oftmals auch zu gestiegenen gegenseitigen Abhängigkeiten. Die daraus resultierenden Risiken werden jedoch bislang nur unzureichend betrachtet. Im Zuge der letzten Wirtschafts- und aktuellen Finanzkrise hat sich die Insolvenz eines Lieferanten als ein zentrales Risiko für das abnehmende Unternehmen herausgestellt. Insbesondere die Automobilindustrie, die durch eine hohe Variantenzahlen und kurze Lieferzeiten gekennzeichnet ist, ist von dieser Gefahr betroffen.

Hier setzt diese Untersuchung an und untersucht, welche Frühwarnsysteme zur Erkennung von Insolvenzrisiken bei Fahrzeugherstellern und großen Lieferanten eingesetzt werden und welche Ansatzpunkte zur System-verbesserung aufgezeigt werden können. Zudem werden mögliche Entwicklungs-stufen von Frühwarnsystemen identifiziert und die Veränderung eines konkreten Frühwarnsystems im Zeitablauf analysiert. Wissenschaftler sowie Fach- und Führungskräfte erhalten Hinweise zum Einsatz und der Optimierung von Insolvenzfrühwarnsystemen.

 

Gestaltungsparameter und Einflussfaktoren von Verrechnungspreissystemen

Dr. Katrin Hummel

Hummel, K., Gestaltungsparameter und Einflussfaktoren von Verrechnungspreissystemen, Diss. an der Universität Stuttgart, Baden-Baden 2010 (ISBN-13: 978-3832956837).

Verrechnungspreise stellen seit Langem eines der zentralen Themen des Controllings und der Betriebswirtschaftslehre dar, dessen Aktualität und Relevanz ungebrochen ist. Angesichts der gestiegenen Bedeutung der steuerlichen Angemessenheit von Verrechnungspreisen ist eine integrierte Betrachtung von betriebswirtschaftlicher und steuerrechtlicher Seite für das Verständnis praktisch implementierter Verrechnungspreissysteme und für die Entwicklung von Gestaltungsempfehlungen unerlässlich. Vor diesem Hintergrund leistet die vorliegende Arbeit mit einer umfassenden Analyse der Gestaltungsparameter und Einflussfaktoren von Verrechnungspreissystemen einen wertvollen Beitrag für die weitere wissenschaftliche Auseinandersetzung und für die praktische Anwendung. Sowohl die betriebswirtschaftliche Steuerung als auch steuerliche Aspekte werden dabei eingehend analysiert. Im Zentrum der Untersuchung steht eine großzahlige fragebogengestützte Untersuchung, die in dieser Breite erstmalig einen Überblick über die Ausgestaltung von Verrechnungspreissystemen bei großen deutschen Unternehmen gibt. Zwei sehr detaillierte Fallstudien aus der Unternehmenspraxis vertiefen die gewonnen Erkenntnisse zusätzlich.

Das Werk ist Teil der Reihe Controlling und Management, Band 4.