Plattformökonomie im Fokus
Der AKWI 2019 war mehr als eine klassische Fachveranstaltung. Er wurde erstmals als ganztägiger interaktiver Workshop unter dem Titel KoopKurrenz 2019 durchgeführt. Austragungsort war am 4. Juni 2019 der Campus der Robert Bosch GmbH in Renningen bei Stuttgart.
Die Veranstaltung entstand in enger Zusammenarbeit mit mehreren Praxispartnern. Neben der Robert Bosch GmbH waren auch das Fraunhofer IAO und das Beratungshaus mm1 an der Organisation beteiligt. Durch diese Kooperationen konnte nicht nur der organisatorische Aufwand gemeistert werden. Es gelang auch, mehr als 120 Teilnehmenden ein abwechslungsreiches und interaktives Programm zu bieten.
Digitale Plattformen verändern Geschäftsmodelle, Wertschöpfungslogiken und ganze Märkte. Sie beeinflussen Innovationsprozesse und verschieben Machtverhältnisse zwischen Marktteilnehmenden. Der AKWI 2019 griff diese Entwicklung auf und stellte die Frage, wie traditionelle Unternehmen im Plattformwettbewerb bestehen können.
Im Zentrum standen interaktive Formate wie Gruppendiskussionen, Live-Umfragen und Workshops. Diskutiert wurden unter anderem Handlungsoptionen für etablierte Unternehmen, Strategien zur Identifikation geeigneter Kooperationspartner sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Wettbewerbern, um den Herausforderungen der Plattformökonomie zu begegnen.
Zu den Referierenden zählten namhafte Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft. Unter anderem sprachen Prof. Dr. Wilhelm Bauer vom Fraunhofer IAO, Jonas Huthmacher vom Daimler-Inkubator Lab1886 sowie Uwe Häberer von der Siemens Digital Factory. Sie teilten ihre Erfahrungen und Perspektiven zum Wandel durch digitale Plattformen und gaben wertvolle Impulse für den Austausch.
Der AKWI 2019 war ein voller Erfolg und hat gezeigt, wie fruchtbar der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis sein kann, wenn beide Seiten aktiv in die Diskussion eingebunden sind.
Veranstalter: Robert Bosch GmbH