VR-Labor

Das VR-Labor zeigt, wie Virtual Reality neue Möglichkeiten für Lehre, Training und Arbeit eröffnet – praxisnah, interaktiv und zukunftsorientiert.

Wir beschäftigen uns im VR-Labor mit Fragestellungen rund um Virtual Reality (VR). VR bietet großes Potenzial für Unternehmen, etwa in der Ausbildung von Fachkräften, beim Training komplexer Arbeitsabläufe oder bei der Unterstützung von Wartungs- und Reparaturprozessen. Auch in der Hochschullehre eröffnen sich neue Möglichkeiten, z. B. für interaktive Lernumgebungen oder immersive Simulationen. Im VR-Labor untersuchen wir, wie VR in Lern-, Arbeits- und Interaktionsprozessen zielgerichtet eingesetzt werden kann.

Beispiele sind:

  • Lernen in einem abgeschlossenen virtuellen Raum ohne Ablenkungen
    (z. B. Selbststudium in der Hochschullehre, sicherheitsrelevante Trainings in der Industrie).
  • Praktisches Erproben von Prozessen ohne physische Räume oder Ressourcen
    (z. B. Arbeiten in einem virtuellen Chemielabor, Reparatur und Wartung einer Maschine in der Produktion).
  • Perspektivwechsel durch die Übernahme unterschiedlicher Rollen
    (z. B. Einnehmen der Rolle eines Lehrenden vs. Studierenden in der Hochschullehre, Einnehmen der Rolle eines Arztes/ einer Ärztin vs. eines Patienten/ einer Patientin im medizinischen Kontext).

Ein konkretes Forschungsprojekt in Kooperation mit der DHBW Stuttgart beschäftigt sich mit der Fragestellung: Wie können VR-Lehrinhalte konzeptioniert und in bestehenden Vorlesungen integriert werden? Hierfür wird zusätzlich das VR-Serviceangebot des Studio 41 der DHBW Stuttgart genutzt.

Aktuelle Abschlussarbeiten im Kontext der VR-Forschung können auf der Website eingesehen werden.

Eigene Themenvorschläge sind ebenfalls willkommen. Forschungs- und Abschlussarbeiten im VR-Labor können sowohl konzeptionelle als auch technische Fragestellungen umfassen. Programmierung kann dabei eine Rolle spielen, ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Beispiele für Forschungsfragen, die im Rahmen des VR-Labors bearbeitet werden können, sind:

  • Welche Business Capabilities sind für den Einsatz von VR im Unternehmen bzw. in Hochschulen notwendig?
  • Wie sollten VR-Anwendungen technisch und konzeptionell gestaltet sein?
  • Welche Anforderungen haben Studierende, Mitarbeitende oder andere Nutzergruppen an den Einsatz von VR?
  • Welche Einsatzszenarien lassen sich für die Apple Vision Pro im Unternehmen bzw. in der Hochschullehre entwickeln?
 
Lehre

Neben Abschlussarbeiten wird das VR-Labor im Master-Wahlmodul „Forschungsprojekte der Wirtschaftsinformatik“ genutzt. Studierende erarbeiten hier in Gruppen ein Research-in-Progress-Paper, d. h. eine wissenschaftliche Veröffentlichung auf Basis laufender Forschungsarbeiten. Ein Themenschwerpunkt liegt dabei beispielsweise auf dem Einsatz von VR in der Hochschullehre

Ausstattung (Auszug)

  • Apple Vision Pro
  • Apple iMac
Dieses Bild zeigt Nadine Bisswang

Nadine Bisswang

M.Sc.

Akademische Mitarbeiterin und Doktorandin

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