Abt. VIII mit drei Papern auf der European Conference on Information Systems (ECIS) 2026 in Mailand vertreten

April 20, 2026 /

Dreifacher Erfolg auf der ECIS 2026, ein Full Paper und zwei Short Papers angenommen.

Die Kolleginnen und Kollegen unserer Abteilung VIII: Wirtschaftsinformatik II konnten gleich drei Paper erfolgreich im Programm der diesjährigen European Conference on Information Systems (ECIS) platzieren. Die 34. ECIS findet vom 15. bis 17. Juni 2026 an der Bocconi University in Mailand statt und wird gemeinsam von der Bocconi University und der Università degli Studi di Milano ausgerichtet. Unter dem Konferenzmotto „Reimagining Digital Technology for Business, Management, and Society" decken die angenommenen Beiträge des WIUS ein breites thematisches Spektrum ab, von Digital Product Passports über zirkuläre Informationssysteme bis hin zum Requirements Engineering in agilen Projekten.

Das erste Paper (Full Paper) mit dem Titel „Motivations for Using Digital Product Passports: Complexity Reduction or Sustainability Impact?" wurde von Dr. Dimitri Petrik, Eugene (Yevgen) Bogodistov, Sarah Merz und Anna Obenland verfasst. Es handelt sich um eine der ersten empirischen Studien zur Konsumentenakzeptanz Digitaler Produktpässe (n = 117). Die Ergebnisse zeigen, dass die wahrgenommene Nachhaltigkeitswirkung den primären Treiber der Adoption darstellt und zentrale Akzeptanzmechanismen wie Performance Expectancy und Social Influence prägt, während Komplexitätsreduktion eine eher selektive Rolle einnimmt.

Das zweite Paper (Short Paper) „Toward Circularity in the Metalworking Industry: User Needs for Inter-Organizational Information Sharing" wurde von Dominik Larche und Dr. Dimitri Petrik verfasst. Der Beitrag entstand im Rahmen des Invest-BW-Forschungsprojekts METCIRCLE in Kooperation mit der Scrap2VALUE / sus.raw GmbH und adressiert die Gestaltung eines inter-organisationalen Informationssystems für zirkuläre Wertschöpfung in der metallverarbeitenden Industrie. Vorgestellt wird ein Katalog von 24 User Stories, die auf Basis von QFD-Prinzipien (ISO 16355) abgeleitet wurden und zentrale Informationsbedarfe, funktionale Erwartungen sowie Prozessanforderungen eines Rücknahmesystems abbilden.

Das dritte Paper (Short Paper) „Designing a requirements management tool to prevent the neglect of non-functional requirements in agile projects" wurde von Carolin Mombrey, Kim Stuber, Dimitrios Mavromatis, Janina Dzubba und Prof. Dr. Georg Herzwurm verfasst. Die Studie entwickelt Gestaltungsempfehlungen für ein Requirements-Management-Werkzeug, das nicht-funktionale Anforderungen in agilen Projekten systematisch adressiert. Ein entsprechender Prototyp wurde implementiert und anschließend in Experteninterviews evaluiert.

Wir gratulieren allen Autorinnen und Autoren zu diesem dreifachen Erfolg und freuen uns auf den fachlichen Austausch mit der internationalen IS-Community im Juni in Mailand.

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