3. Juli 2020

Mittelstand profitiert von Datengenossenschaften

Pilotprojekt mit Beteiligung der Lehrstühle für Controlling und Wirtschaftsinformatik 1

Wie können Unternehmen in Deutschland und insbesondere in Baden-Württemberg von den Potenzialen der Digitalisierung und Vernetzung profitieren, ohne dabei in die Abhängigkeit großer, internationaler Plattformen zu geraten? Die Lösung könnten sogenannte Datengenossenschaften sein. Ein Pilotprojekt zum Thema Datengenossenschaften ist nun gestartet. Die Datengenossenschaft schafft einen Vertrauensraum, der Unternehmer dazu ermutigt, eigene Daten zu teilen. Die genossenschaftliche Gestaltung der Zusammenarbeit soll Ängste vor Know-how-Verlust abbauen und neue Wertschöpfungspotenziale hervorbringen.

In dem mit 1,4 Millionen Euro durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg geförderten Projekt haben sich das Ferdinand-Steinbeis-Institut, der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband (BWGV) und die Lehrstühle für Controlling und Wirtschaftsinformatik 1 der Universität Stuttgart das Ziel gesetzt, technische, betriebswirtschaftliche sowie rechtliche Grundlagen zur Etablierung von Datengenossenschaften zu erforschen. Im Rahmen des Projekts werden hierfür drei konkrete Datengenossenschaften aufgebaut und gegründet. Von den Erkenntnissen sollen vor allem kleine und mittlere Unternehmen profitieren.

 

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