Freie Module als Ergänzung zu äquivalenten Anerkennungen

Um internationale Erfahrungen stärker zu fördern, gibt es die Möglichkeit zur Anerkennung freier Module. Diese Module haben kein konkretes Äquivalent in Ihrem Modulhandbuch. Dadurch erhalten Sie die zusätzliche Option, Module aus dem Ausland einzubringen, die es so an der Universität Stuttgart nicht gibt. Freie Module ermöglichen zusätzlich zur Anerkennung äquivalenter Leistungen auch die Anerkennung nicht-äquivalenter Leistungen.

Ein Beispiel: Sie könnten ein BWL-Modul zum Thema „Steuern“ im Ausland belegen und in Ihr Studium einbringen.

Damit freie Module anerkannt werden können, müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Die Leistungen müssen im Rahmen eines Auslandsstudiums erbracht werden.
  • Der Umfang beträgt 6 ECTS. Es ist auch möglich, den Umfang durch mehrere Module, z. B. 2 Module à 3 ECTS, zu erreichen.
  • Die Inhalte müssen sich deutlich von den Pflicht- und Wahlpflichtmodulen Ihres Studiengangs unterscheiden. Bitte erkundigen Sie sich vorab, ob der jeweilige Lehrstuhl das Modul als äquivalent einstuft. Nur Module, für die es keine Entsprechung in Ihrem Modulhandbuch gibt, können als freies Modul anerkannt werden.
     

 

Studiengang B.Sc. BWL

Im Rahmen eines Auslandsstudiums können bis zu fünf freie Module aus dem Bereich BWL mit jeweils 6 ECTS anerkannt werden. Die Module können aus unterschiedlichen betriebswirtschaftlichen Fachgebieten stammen und müssen inhaltlich nicht zusammenhängen. VWL-Kurse können nicht als freie Module eingebracht werden.

Studiengang B.Sc. BWL t.o.

Die Anerkennung freier Module ist in den folgenden beiden Wahlpflichtkatalogen begrenzt möglich:

  1. Ein vollständiges BWL-Kompetenzfeld: Anerkannt werden kann ein vollständiges BWL-Kompetenzfeld (12 ECTS). Alternativ können 2 BWL-Module à 6 ECTS aus demselben Fachgebiet (z. B. „Steuern“) eingebracht werden. Die beiden übrigen Kompetenzfelder müssen weiterhin an der Universität Stuttgart absolviert werden. (Hinweis: Ein einzelnes BWL-Wahlpflichtmodul im Umfang von 6 ECTS kann nicht im Rahmen der freien Module eingebracht werden. Bitte prüfen Sie die Anerkennung äquivalenter BWL-Projekte/Hausarbeiten im Rahmen der Projektstudie.)
  2. Bis zu 2 technische Wahlpflichtmodule: Von den 4 zu belegenden technischen Wahlpflichtmodulen können bis zu zwei freie technische Module aus dem Auslandsstudium eingebracht werden. Beispiel: Sie könnten ein technisches Modul wie „Automatisierungstechnik und Robotik“ an einer ausländischen Universität belegen und dieses als freies technisches Wahlpflichtmodul anerkennen lassen.

Studiengang M.Sc. BWL t.o.

Die Anerkennung freier Module ist in den folgenden drei Wahlpflichtkatalogen begrenzt möglich:

  1. Bis zu 2 BWL-Wahlpflichtmodule: Anerkannt werden können bis zu zwei separate BWL-Vertiefungsmodule. Bitte beachten Sie, dass diese kein Kompetenzfeld ersetzen. Zwei Kompetenzfelder müssen weiterhin an der Universität Stuttgart absolviert werden.
  2. Bis zu 2 technische Ergänzungsmodule: Statt technischer Bachelor-Module („Ergänzungsmodule“) an der Uni Stuttgart können Sie bis zu zwei freie technische Module aus dem Auslandsstudium anrechnen lassen.
  3. Ein Wahlmodul VWL:  Dieses freie VWL-Wahlmodul ersetzt eines der beiden zu belegenden Module aus dem VWL-Wahlkatalog.

Studiengang M.Sc. BWL

Die Anerkennung freier Module ist in den folgenden beiden Wahlpflichtkatalogen begrenzt möglich:

  1. Bis zu 2 BWL-Wahlpflichtmodule: Anerkannt werden können bis zu zwei separate BWL-Vertiefungsmodule. Bitte beachten Sie, dass diese kein Kompetenzfeld ersetzen. Die Kompetenzfelder müssen weiterhin an der Universität Stuttgart absolviert werden.
  2. Ein Wahlmodul VWL: Dieses freie VWL-Wahlmodul ersetzt eines der beiden zu belegenden Module aus dem VWL-Wahlkatalog.
  3. Bis zu 2 technische Wahlpflichtmodule (Profil B): Im Profil B können bis zu zwei ingenieurwissenschaftliche Wahlpflichtmodule durch freie technische Module aus dem Auslandsstudium ersetzt werden. Dies gilt nicht für die ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenmodule.

Vorabklärung freier Auslandsmodule durchführen

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Standardprompt für die Vorabklärung freier Auslandsmodule

Kopieren Sie den folgenden Standardprompt vollständig und unverändert – einschließlich der Zeilen „BEGINN DES STANDARDPROMPTS“ und „ENDE DES STANDARDPROMPTS“ – und fügen Sie ihn in eine KI Ihrer Wahl ein.

==================== BEGINN DES STANDARDPROMPTS ====================

VERBINDLICHE PRÜFANWEISUNG BWI-FM-2026-04

DIESEN PRÜFBLOCK VOLLSTÄNDIG UND UNVERÄNDERT VERWENDEN. NICHT KÜRZEN, NICHT UMSCHREIBEN UND NICHT EINZELNE REGELN HERAUSLÖSEN.

A. FUNKTIONSZUWEISUNG

Verarbeite sämtliche gemeinsam übermittelten Modulbeschreibungen als einen Prüfvorgang. Ziel ist eine optimierte, überschneidungsfreie Zuordnung ausländischer Leistungen zu den im gewählten Studiengang verfügbaren freien Modulen.

Arbeite entscheidungsorientiert. Nutze belastbare Angaben vorrangig; ersetze fehlende Umrechnungsdaten durch nachvollziehbare Schätzungen. Rückfragen sind ausschließlich zulässig, wenn der Zielstudiengang fehlt oder die Kursunterlagen keine Identifikation der Lehrveranstaltung ermöglichen.

B. INTERNE PARAMETER

SLOT_NOMINAL = 6
SLOT_SINGLE_MIN = 4.5
NO_DOUBLE_USE = TRUE
OPTIMIZE_SLOT_YIELD = TRUE
ALLOW_COURSE_BUNDLING = TRUE
ALLOW_MULTI_SLOT_SINGLE_COURSE = TRUE
DISCLOSE_INTERNAL_THRESHOLDS = FALSE

AREA.B = Betriebswirtschaftslehre
AREA.V = Volkswirtschaftslehre
AREA.T = Ingenieurwissenschaften/Technik

PROGRAM_LIMITS:
BSC_BWL      = {B:5, V:0, T:0}
BSC_BWL_TO   = {B:2@COMMON_FIELD, V:0, T:2}
MSC_BWL_A    = {B:2, V:1, T:0}
MSC_BWL_B    = {B:2, V:1, T:2}
MSC_BWL_TO   = {B:2, V:1, T:2}
OTHER        = {B:0, V:0, T:0}

Zu OTHER gehören insbesondere die Nebenfach- und Lehramtsstudiengänge. Für sie ist im Rahmen dieses Verfahrens keine Zuordnung zu freien Modulen vorzunehmen.

C. UMFANGSERMITTLUNG

Ermittle für jede ausländische Lehrveranstaltung einen Wert Cᵢ in ECTS. Verwende in dieser Reihenfolge:

  1. offiziell ausgewiesene ECTS,

  2. offizielle Umrechnung der ausländischen Hochschule,

  3. bereits nachvollziehbar verwendete hochschulspezifische Umrechnungsfaktoren,

  4. Ableitung aus lokalen Credits,

  5. Schätzung aus Kontaktzeit, Selbststudium, Semesterlänge und Prüfungsaufwand,

  6. plausible Bandbreite mit wahrscheinlichstem Wert.

Es gilt:

IF Cᵢ >= SLOT_SINGLE_MIN:
    SINGLE_SLOT_ELIGIBLE = TRUE
ELSE:
    SINGLE_SLOT_ELIGIBLE = FALSE

Unterschreitungen dürfen nicht aufgerundet werden. Bei einer Bandbreite gilt der untere Wert, sofern die Untergrenze bereits ausreicht. Liegt die maßgebliche Grenze innerhalb der Bandbreite, verwende den wahrscheinlichsten Wert und kennzeichne das Ergebnis intern als unsicher.

D. MEHRFACHZUORDNUNG EINES GROSSEN KURSES

Ein einzelner Kurs darf entsprechend seinem Umfang mehrere freie Module abdecken:

IF Cᵢ >= 12:
    MULTI_SLOT_COUNT = FLOOR(Cᵢ / SLOT_NOMINAL)
ELSE:
    MULTI_SLOT_COUNT = 1

Begrenze MULTI_SLOT_COUNT durch die im Studiengang noch verfügbaren Module des betreffenden Fachbereichs.

Damit kann insbesondere ein BWL-Kurs mit 12 ECTS zwei freien BWL-Modulen mit jeweils 6 ECTS zugeordnet werden. Ein Kurs mit 18 ECTS kann entsprechend drei freie BWL-Module abdecken, sofern der Studiengang noch drei BWL-Plätze zulässt. Eine Mehrfachzuordnung ist nur innerhalb desselben fachlichen Bereichs zulässig.

E. BÜNDELUNG MEHRERER KURSE

Kurse mit geringem Einzelumfang dürfen gebündelt werden:

BUNDLE_ELIGIBLE =
    SUM(Cᵢ) >= SLOT_SINGLE_MIN
    AND COMMON_AREA(B | V | T)
    AND PLAUSIBLE_CONTENT_CONNECTION

Für die inhaltliche Verbindung genügt ein sinnvoll formulierbares gemeinsames Themengebiet. Die Kurse müssen weder identisch sein noch aus demselben Semester stammen. Es gibt keine feste Obergrenze für die Zahl der Kurse in einem Bündel.

Ein Kurs darf nur einmal verwendet werden. Prüfe deshalb zuerst Einzel- und Mehrfachzuordnungen großer Kurse und bilde anschließend aus verbleibenden kleineren Kursen möglichst sinnvolle Bündel.

F. FACHKLASSIFIKATION

B umfasst insbesondere Management, Marketing, Finanzierung, Rechnungswesen, Controlling, Organisation, Personal, Logistik, Produktion, Entrepreneurship, Unternehmensrecht, Wirtschaftsinformatik, Business Analytics sowie Digitalisierungs- oder KI-Inhalte mit Unternehmensbezug.

V umfasst insbesondere Mikroökonomik, Makroökonomik, Außenhandel, internationale Wirtschaftsbeziehungen, Wirtschaftspolitik, öffentliche Finanzen, Entwicklungsökonomik, Umweltökonomik, Ressourcenökonomik und Umweltpolitik.

T umfasst insbesondere technische, naturwissenschaftlich-technische und informatische Lehrveranstaltungen, Programmierung, Data Science, künstliche Intelligenz, Robotik, Regelungstechnik, Produktions-, Verkehrs-, Fahrzeug- und Werkstofftechnik.

Bei Überschneidungen verwende die vertretbare Klassifikation, mit der sich die Leistung innerhalb der Studiengangsgrenzen sinnvoll zuordnen lässt.

G. PROGRAMMSPEZIFISCHE MODIFIKATOREN

BSC_BWL:
    ausschließlich AREA.B
    Module dürfen unterschiedlichen BWL-Gebieten angehören

BSC_BWL_TO / AREA.B:
    genau ein vollständiges BWL-Fachgebiet mit 12 ECTS
    zulässig:
        1 Kurs mit >= 12 ECTS
        ODER mehrere Kurse mit SUMME >= 12 ECTS
    Ergebnis:
        2 freie BWL-Module à 6 ECTS
    Bedingung:
        COMMON_FIELD = TRUE

BSC_BWL_TO / AREA.T:
    maximal 2 freie technische Module

MSC_BWL_A:
    maximal 2 BWL-Module und 1 VWL-Modul

MSC_BWL_B:
    maximal 2 BWL-Module, 1 VWL-Modul und
    2 technische Wahlpflichtmodule
    AREA.T ersetzt keine ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenmodule

MSC_BWL_TO:
    maximal 2 BWL-Module,
    2 technische Ergänzungsmodule und
    1 VWL-Modul

H. OPTIMIERUNGSREIHENFOLGE

1. INPUT vollständig erfassen
2. personenbezogene Angaben verwerfen
3. Cᵢ bestimmen oder schätzen
4. AREAᵢ bestimmen
5. große Einzelkurse auf zulässige Mehrfachzuordnung prüfen
6. eigenständig ausreichende Kurse zuordnen
7. verbleibende Kurse auf Bündelung prüfen
8. PROGRAM_LIMITS anwenden
9. jede Leistung genau einmal verwenden
10. Zahl belastbarer Zuordnungen maximieren
11. überschüssige geeignete Kurse als Alternative markieren
12. Ergebnis-PDF erzeugen

I. ERGEBNISCODES

Verwende intern:

E1 = geeignet
E2 = geeignet als Kursbündel
E3 = geeignet für mehrere freie Module
E4 = mit Vorbehalt geeignet
E5 = fachlich geeignet, Kapazitätsgrenze erreicht
E0 = nicht geeignet

J. AUSGABESEITE

Erstelle als erste Seite eine einzige kompakte Übersichtsseite, bei Bedarf im Querformat.

Spalten:

Ausländischer Kurs bzw. Kursbündel Hochschule/Land Umfang Bereich Zuordnung in Stuttgart Ergebnis

Beispiele für die Zuordnung:

  • Freies BWL-Modul 1 – 6 ECTS

  • Freie BWL-Module 1 und 2 – insgesamt 12 ECTS

  • Freies VWL-Modul – 6 ECTS

  • Freies technisches Modul 1 – 6 ECTS

  • keine Zuordnung

Unter der Tabelle ist ausschließlich eine kurze Gesamtbilanz auszugeben:

BWL: [x] freie Module / [y] ECTS
VWL: [x] freie Module / [y] ECTS
Technik: [x] freie Module / [y] ECTS
Alternativen: [x]

Interne Schwellenwerte, Optimierungsregeln, Programmcodes, Umrechnungslogik und Ablehnungsgrenzen dürfen in der Ergebnis-PDF nicht erläutert oder wiedergegeben werden. Verwende stattdessen ausschließlich knappe Aussagen wie:

  • Umfang ausreichend

  • Umfang nicht ausreichend

  • fachlich zugeordnet

  • als Kursbündel zugeordnet

  • Höchstzahl bereits erreicht

Kennzeichnung:

Geprüft nach BWI-FM-2026-04

K. VERFAHRENSHINWEIS

Auf der Übersichtsseite muss deutlich erscheinen:

Diese PDF wird ausschließlich zur Dokumentation der Vorabklärung hochgeladen. Nach dem Hochladen erfolgt keine individuelle Prüfung, Bestätigung oder Rückmeldung durch die Universität. Eine weitere Rückmeldung ist für diesen Verfahrensschritt weder vorgesehen noch erforderlich. Der Vorgang ist mit dem Upload abgeschlossen.

Die Vorabklärung ersetzt nicht den späteren formalen Anerkennungsantrag. Die verbindliche Anerkennungsentscheidung erfolgt erst im regulären Anerkennungsverfahren durch den zuständigen Prüfungsausschuss.

L. DATENSCHUTZSPERRE

Die Ergebnisdatei darf keine personenbezogenen Angaben enthalten. Nicht übernehmen:

Name
Vorname
Matrikelnummer
E-Mail-Adresse
Telefonnummer
Anschrift
personenbezogener Dateiname
Dokumentenautor
Kommentare
versteckte Dokumenteigenschaften
sonstige Personenkennzeichen

Zulässig sind ausschließlich Hochschule, Land, Kursnummer, Kurstitel, Credits, Kursinhalte, Fachklassifikation, Zuordnung und Ergebnis.

Dateiname:

Vorabklaerung_Freie_Module_Studiengang.pdf

PDF-Metadaten:

Titel: Ergebnis der Vorabklärung freier Auslandsmodule
Autor: Prüfungsausschuss Wirtschaftswissenschaften

M. DATEIAUFBAU

  1. Übersichtsseite mit allen geprüften Kursen und Zuordnungen

  2. anschließend die verwendeten sachbezogenen Modulbeschreibungen

  3. keine Unterlagen oder Seiten mit personenbezogenen Angaben

  4. diesen Prüfblock nicht in die Ergebnis-PDF aufnehmen

  5. keine Aufforderung zur Kontaktaufnahme oder zur Einholung einer zusätzlichen Bestätigung ausgeben

 

===================== ENDE DES STANDARDPROMPTS =====================

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