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Abt. VII: Wirtschaftsinformatik I

Forschungsprojekte

Entsprechend eines gestaltungsorientierten Ansatzes wirkt der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I der Universität Stuttgart an verschiedensten Forschungsprojekten mit.

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Zielsetzung:
Der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I der Universität Stuttgart entwickelt und erprobt in dem Vorhaben ein Konzept für eine agile analyseorientierte Datenhaltung, die in Anwendungen mit High-Volume- und High-Velocity-Anforderungen eingesetzt werden kann. Im Mittelpunkt des Projektes steht die Portierung von Data-Vault-Modellierungsansätzen auf ein Big-Data-Umfeld mit Streaming-Anforderungen. Das Projekt abstrahiert von anwendungsspezifischen Fragen und konzentriert sich auf technische Aspekte der Datenbereitstellung.

Konkret wird erprobt, ob und wie Data-Vault-Ansätze auf Hadoop-Plattformen implementiert werden können sowie inwiefern es sinnvoll und möglich ist, diese mit relationalen Datenhaltungen für Join-intensive Teilstrukturen zu koppeln. Im entwickelten Prototyp werden u.a. die Tools Apache Kafka, Nifi, Parquet, Avro, HDFS, Hive, Atlas, Cloudera Impala, Talend ETL, Oracle Database 12c und Big Data SQL eingesetzt.

Projektpartner: Trivadis GmbH.

Projektlaufzeit: 11.2016 bis 30.04.2017

Zielsetzung:
Ableitung von Handlungsempfehlungen für KMU auf Basis der Untersuchung von Einflussgrößen der Ressourceneffizienz im Additive Manufacturing. Neben produktionstechnischen Aspekten wird hierbei auch bewusst eine produkt- und marktorientierte Betrachtungsweise berücksichtigt.

Projektpartner: Ferdinand-Steinbeis-Institut (FSTI)

Projektlaufzeit: 09.2016 bis 12.2016

 

Zielsetzung:

Erhebung des Informationsbedarfs von Projekt- und Kompetenzteams im Produktentstehungsprozess (PEP) und Konzeption eines angepassten Dashboards

Projektpartner: Mercedes-AMG GmbH / Daimler AG

Projektlaufzeit: 02.2016 bis 03.2017

Zielsetzung:

In dem Projekt wurde ein Leitfaden „Industrie 4.0 – neue Potentiale für Business Intelligence, Big Data und Analytics“ entwickelt. Dieser zeigt anhand von realen Fallstudien Anwendungspotentiale, Herausforderungen sowie architektonische und organisatorische Lösungsansätze auf. Hierbei wird zwischen produktions-, einem produktorientierten sowie geschäftsmodellorientierten Ansätzen differenziert, für die jeweils separate Fallstudien durchgeführt wurden.

 

Projektpartner: TDWI Germany e.V.

Projektlaufzeit: 05.2015 bis 10.2015

 

Zielsetzung:

Im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) wird mit TOGAF eine Rahmenarchitektur für intelligente Verkehrssysteme (IVS) entwickelt. Diese Rahmenarchitektur wird parallel in drei weiteren Referenzprojekten umgesetzt.

 

Projektpartner: AlbrechtConsult GmbH, Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)

 

Projektlaufzeit: 11.2015 bis 05.2018

Zielsetzung:

Im Auftrag von Leichtbau BW wurden strategische und betriebswirtschaftliche Herausforderungen und Perspektiven für den Leichtbau durch die Technologie Additive Manufacturing analysiert. Die Ergebnisse wurden auf einer Veranstaltung von Leichtbau BW präsentiert und veröffentlicht.

 

Projektpartner: Leichtbau BW GmbH, Landesagentur für Leichtbau Baden-Württemberg

 

Projektlaufzeit: 01.2015 bis 03.2015

Zielsetzung:

Konzeption und prototypische Implementierung einer BI-basierten Entscheidungsunterstützung zur präventiven Konzeptabsicherung physischer Produkte in frühen Phasen der Produktentwicklung.

 

Projektpartner: Daimler AG

 

Projektlaufzeit: 01.2015 bis 12.2017

Zielsetzung:

GloNet aims at designing, developing, and deploying an agile virtual enterprise environment for networks of SMEs involved in highly customized and service-enhanced products through end-to-end collaboration with customers and local suppliers (co-creation). GloNet implements the glocal enterprise notion with value creation from global networked operations and invol­ving global supply chain management, product-service linkage, and management of distributed manufacturing units.

 

Projektpartner:

Subcontract within GloNet which is founded by the ICT priority of the EU's Seventh Framework Programme. 

 

Projektlaufzeit: 07.2014 bis 12.2014

Zielsetzung:

In dem Projekt wird vertieft,

  1. in welchen Anwendungsbereichen der Business Intelligence die Erreichung von Agilitätszielen besonderes betriebswirtschaftliches Potential verspricht,
  2. welche organisatorischen, architektonischen, prozessualen und technischen Rahmenbedingungen zur Erreichung verschiedener Level von Agilität erforderlich sind,
  3. in welchen Stufen Agilität entwickelt werden sollte sowie
  4. welche Maßnahmen konkret in zukünftigen Projekten zu ergreifen wären.

Projektpartner: Infomotion GmbH

 

Projektlaufzeit: 05.2013 bis 04.2014

 

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Zielsetzung:
Zielsetzung des Projektes ist die Entwicklung eines Frameworks zur Einbindung von Cloud-Services in unternehmensspezifischen BIA-Architekturen am Beispiel der Bayer AG. Dies umfasst die Abgrenzung von relevanten Anwendungsszenarios, die Evaluation der Nutzenpotentiale sowie die Entwicklung von Architekturoptionen.

Projektpartner: Bayer Business Services GmbH

Projektlaufzeit: 10.2012 bis 09.2013

Zielsetzung:
Produzierende KMUs stellen eine tragende Säule der deutschen Wirtschaftskraft dar, wobei bisher Qualität und Exzellenz den globalen Erfolg der deutschen Industrie sichern. In Zukunft wird zudem die Nachhaltigkeit von Produkten und Produktionsprozessen einen wesentlichen Erfolgsfaktor darstellen. Dieser Paradigmenwechsel stellt Unternehmen vor die Herausforderung, Kriterien der Nachhaltigkeit in den betrieblichen Innovationsprozess zu integrieren. Das Forschungsvorhaben hat daher zum Ziel, einen bestehenden Produktkonfigurator so zu erweitern, dass eine Konfiguration von Produkten zukünftig neben technischen und wirtschaftlichen Bedingungen auch auf Basis von Nachhaltigkeitsaspekten erfolgen kann.

Projektpartner:
gefördert vom BMWi

CAS Software AG
Steinbeis Innovation gGmbH

Projektlaufzeit: 07.2011 bis 12.2012

Zielsetzung:

Für produzierende Unternehmen sind Methoden zur Unterstützung ihrer Produktentwicklungsprozesse besonders bedeutend. Bislang wurden für strategische und operative Entscheidungen digitale Modelle der zukünftigen Produkte und betriebswirtschaftliche Kennzahlen getrennt betrachtet. Im Rahmen des vom BMBF geförderten Projekts DIPRO-BI wird nun ein Konzept zur systematischen Analyse von Daten sowohl aus Digitalen Produktmodellen als auch aus betriebswirtschaftlichen Kennzahlen erarbeitet, mit dem die Entwicklung neuer Produkte erheblich beschleunigt werden kann. Vor allem können so teure Fehl- und Mehrfachentwicklungen vermieden werden. Mit der neuen Methode wird es möglich, die Auswirkungen von Veränderungen an Digitalen Produktmodellen bereits während des Konstruktionsprozesses zu identifizieren. Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen können somit schnell umgesetzt werden, beispielsweise können Auswirkungen auf den Ressourcenverbrauch frühzeitig vorhergesehen und gesteuert werden. Die Methode ist deshalb sehr attraktiv für alle produzierenden Unternehmen. Eine Verwertung ist auf der Basis von Pilotsystemen für unterschiedliche Produktkategorien und Branchen unter Beteiligung des Technologie- und Gründerzentrums der Universität Stuttgart geplant. 

 

Projektpartner: gefördert vom BMBF

 

Projektlaufzeit: 03.2011 bis 02.2014

Zielsetzung:

Business Intelligence & Analytics (BIA) und Data Warehouses sind seit Jahren in deutschen Unternehmen etablierte IT-Anwendungen. Aufgrund ihrer unternehmenskritischen Bedeutung müssen BIA-Infrastrukturen adäquat in die Organisation eingebunden werden, Budgetgrößen definiert werden und Governancestrukturen etabliert werden. Aus diesen Gründen führt die Universität Stuttgart seit Juni 2009 eine webbasierte Befragungsreihe (Panelbefragung) mit einer Gruppe von Experten und Führungskräften durch, welche jährlich zu aktuellen Themenstellungen im BIA-Umfeld befragt werden. Die Teilnahme an der Panelbefragung wird selbstverständlich vertraulich behandelt und die Ergebnisse werden vollständig anonymisiert. Die Panel-Teilnehmer erhalten einen kostenfreien und exklusiven Zugriff auf die aufbereiteten Analysen. Diese bieten die Basis für aussagekräftige Benchmark-Tests, für zwischenbetriebliche Diskussionen und die Konkretisierung der innerbetrieblichen BI-Positionierung. 

Projektpartner: Information Works

 

Projektlaufzeit: beendet

Zielsetzung:

Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer neutralen webbasierten Kompetenzplattform über CSR-Ratings. Durch diese virtuelle, webbasierte Kooperation im Netzwerk soll eine Verbesserung der Verfügbarkeit und Transparenz der Messung und Bewertung von Corporate Sustainability (CS) und Corporate Social Responsibility (CSR) von Unternehmen erreicht werden. ARGUS stellt dabei Informationen über das CSR-Rating von Unternehmen sowie verwandte Ansätze und Begriffe, wie z.B. Corporate Sustainability, Corporate Social Responsibility, Corporate Citizenship, nachhaltige Geldanlagen etc. bereit. Dabei werden gezielt die Rating-Anbieter und Rating-Systeme des CSR-Ratings vorgestellt.

 

Projektpartner: Lehrstuhl für ABWL und Finanzwirtschaft, Universität Stuttgart, Univ.-Prof. Dr. Henry Schäfer

 

Projektlaufzeit: 06.2008 bis 06.2010

Zielsetzung:

Konzeption und Evaluierung einer Datenbankgestützten IT-Plattform, mit deren Hilfe die zentrale Koordination der BIA-Aktivitäten innerhalb der Ablauf- und Aufbauorganisation eines Unternehmensbereiches wirkungsvoll unterstützt werden kann (BIA-Governance). Die IT-Plattform soll detaillierte Informationen über BIA-Entwicklungs-, BIA-Betriebs- und BIA-Produkt-Services erfassen und für Analysen sowie zur Umsetzungsplanung einer BIA-Strategie bereitstellen.

 

Projektpartner: Daimler AG

 

Projektlaufzeit: 04.2008 bis 03.2009 

Zielsetzung:

Zielsetzung ist die Entwicklung und prototypische Umsetzung eines Konzeptes zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit der IT-Funktion aus unternehmerischer Gesamtsicht (IT Performance Management). Hierbei wird die IT gezielt als „Befähiger“ (Enabler) innovativer Produkte, Services und Geschäftsprozesse verstanden, mit deren Hilfe betriebswirtschaftlicher Mehrwert geschaffen werden kann. Aus diesem Grunde werden bei dem Aufbau des Konzeptes neben der Bestimmung traditioneller, IT-spezifischer Key Performance Indicators (KPIs) bewusst Kenngrößen zur Ableitung des qualitativen sowie quantitativen Anteils der IT an der Wertschöpfung des Unternehmens generiert und in Form von Prototypen illustriert. Bei dieser Umsetzung kommen gezielt innovative Ansätze aus dem Bereich Business Intelligence zum Einsatz, mit deren Hilfe wirksame Systeme zur Dokumentation der IT Performance aufgebaut werden können.

 

Projektpartner: BoschRexroth AG

 

Projektlaufzeit: 2008

Zielsetzung:

Im Rahmen des wissenschaftlichen Projektes soll ein Messverfahren entwickelt werden, welches KMU eine ausgewogene betriebswirtschaftliche Beurteilung eines RFID-Einsatzes in Logistikprozessen ermöglichen kann. Fokussiert wird dabei insbesondere die Identifizierung qualitativer Performence-Effekte, die sich durch eine höherwertige Informationsbereitstellung sowie die dispositive Weiterverarbeitung der RFID-Daten mit Business-Intelligence-Lösungen ergeben. Abschließend werden die Lösungsansätze entwickelt und im Rahmen konkreter Anwendungen bei den kooperierenden Unternehmen prototypisch implementiert sowie evaluiert.

 

Projektpartner:

Institut für Informatik und Gesellschaft (IIG), Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Badischer Winzerkeller eG, Klumpp Informatik GmbH

 

Projektlaufzeit: 05.2007 bis 05.2008 

Zielsetzung:

Im Rahmen dieses wissenschaftlichen Projekts werden Gestaltungsempfehlungen zur Implementierung eines leistungsfähigen Migrations- und Betriebskonzepts für das Outsourcing von Business Intelligence Anwendungen erarbeitet. Dazu werden laufende Vorhaben analysiert und zusätzliche Anforderungen ausgewählter potentieller Kunden erhoben. Daraus werden Gestaltungsempfehlungen für den Aufbau von Migrations- und Betriebskonzepten abgeleitet.

 

Projektpartner: Deutsche Börse AG

 

Projektlaufzeit: 07.2006 bis 03.2007 

Zielsetzung:

Das wissenschaftliche Projekt soll mögliche BIA-Analysen in einer durch RFID Technologie transparenten Supply Chain aufzeigen. Darauf aufbauend wird ein Modell entwickelt, welches die für die Analysen benötigten Daten aus den unterschiedlichen Quellsystemen der teilnehmenden Unternehmen einer Supply Chain zusammenführt und auswertet. Im Folgenden werden die möglichen BIA-Analysen anhand des SCOR Modells bewertet und durch Experteninterviews evaluiert. Abschließend werden allgemeingültige Handlungsempfehlungen ausgesprochen.

 

Projektpartner: Intel Solution Services, München

 

Projektlaufzeit: 2006

Zielsetzung:

Ziel dieses wissenschaftlichen Projekts ist es, eine Anforderungsanalyse an Business Intelligence & Analytics aus der Sicht mittelständischer Unternehmen durchzuführen und daraus einen integrierten BIA-Ansatz für mittelständische Unternehmen auf Grundlage modularer Komponenten zu konzipieren. Durch die Analyse werden jene Elemente aus einem generischen BIA-Ordnungsrahmen ermittelt, die für mittelständische Unternehmen besonders relevant sind. Ferner wird auf Erfolgsfaktoren eingegangen, welche für eine praktische Umsetzung ausschlaggebend sind. Aus dem Ergebnis der Analyse wird ein möglicher BIA-Ansatz für mittelständische Unternehmen auf Grundlage modularer Komponenten abgeleitet. 

 

Projektpartner: CAS Software AG, Karlsruhe

 

Projektlaufzeit: 04.2006 bis 09.2007

Zielsetzung:

Dieses wissenschaftliche Projekt soll über die Verbreitung und die Einsatzbereiche von BIA-Anwendungssystemen (z.B. Data-Warehouses und Analysesysteme) Aufschluss geben sowie die Bereitschaft und die Möglichkeiten zur Auslagerung ermitteln, insb. von kritischen, innovativen oder besonders intransparenten BIA-Anwendungssystemen (z.B. spezielle und komplexe Analysen, insb. auf der Basis von Massendatenverarbeitung oder Real-Time-, Right-Time-Funktionalitäten).

 

Projektpartner: Deutsche Börse AG

 

Projektlaufzeit: 05.2005 bis 12.2005 

Kontakt

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Dr.

Henning Baars

Akademischer Oberrat