Abt. VIII: Wirtschaftsinformatik II

Schriftliche Arbeiten

Themenvorschläge und weitere Informationen für Diplom-, Bachelor-, Masterarbeiten und Projektstudien.

Diplom-, Bachelor-, Masterarbeiten und Projektstudien

Ausgeschriebene Themenvorschläge

Bitte nutzen Sie für jedwede Anfragen ausschließlich unten zu findende Kontaktadresse

Die nachfolgende Liste enthält Themenvorschläge für Abschlussarbeiten sowie Studienprojekte und Projektstudien. Die konkrete Ausgestaltung kann und sollte mit dem Betreuer besprochen und abgestimmt werden. Selbstverständlich können die Themen im begrenzten Rahmen auch spezifischen Wünschen des Bearbeiters angepasst werden. 

Wichtige Dokumente zum Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten am WIUS

Bitte berücksichtigen Sie folgende Dokumente zum Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten am WIUS.

Hinweise

Es können vom Bearbeiter auch eigene Themenvorschläge unterbreitet werden. Als Orientierungshilfe für die vom WIUS betreuten Themen können neben den Inhalten in der Lehre vor allem die Forschungsinteressen und aktuellen Dissertationsprojekte dienen. Studierenden, die ihre Abschlussarbeit mit Unternehmen (z. B. im Rahmen eines Werkstudenten- oder Praktikantenverhältnisses) schreiben möchten, wird dringend empfohlen, sich VOR dem Abschluss eines Vertrages mit dem WIUS zwecks Themenabstimmung  in Verbindung zu setzen. Eigene Themenvorschläge sind in jedem Fall in der gleichen Form vorzuschlagen wie die durch den Lehrstuhl definierten Themen.

Bei Interesse an einer Abschlussarbeit am Lehrstuhl verwenden Sie bitte unten genannte Kontaktadresse und sehen von direkten Anfragen an die Mitarbeiter ab.

Eigenen Themenvorschlägen ist ein Mini-Exposé von max. 1 Seite in Anlehnung an das Blatt zum wissenschaftlichen Arbeiten anzuhängen, welches insbesondere den Bezug zur lehrstuhleigenen Forschung herausstellt.

Angebotene Abschlussarbeiten

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Problemstellung

In den letzten Jahren haben erfolgreiche plattformbasierte Unternehmensgründungen wie Airbnb, Uber den Plattformbegriff populär gemacht. Dabei spielen sie bei der Digitalisierung der Industrie (Industrie 4.0, Internet der Dinge) eine wichtige Rolle. Apps und Services bringen für Kunden einen Mehrwert und werden über die vernetzten smarten Produkte erfüllt. App-Entwickler oder externe Serviceanbieter sind dabei mehrwertstiftende komplementäre Drittanbieter, auf die der Anbieter einer offenen Plattform angewiesen ist.

Für die Industrie geeigneten und auf dem Markt angebotenen Plattformen hingegen sind oftmals eher verschlossen und besitzen kein großes Wertschöpfungsnetzwerk aus App-Entwicklern und externen Serviceanbietern. Dieser Zustand bildet die Problemstellung dieser Arbeit: Welches Design können industrielle IoT-Plattformen aufweisen, um genügend externe Entwickler und sonstige Serviceanbieter zu binden und somit eine Community zu erschaffen.

Ziel der Arbeit

Das primäre Ziel der Arbeit ist es wichtige Designkriterien offener industrieller IoT-Plattformen (z. B. Siemens Mindsphere, GE Predix, SAP Leonardo, Cumulocity, Bosch IoT Cloud, Axoom etc) zu untersuchen und basierend auf diesen Erkenntnissen Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen für industrielle IoT-Plattformen abzuleiten. Hierfür können solche Methoden wie strukturierte Literaturarbeit oder empirische Umfragen eingesetzt werden.

Folgende Kriterien können möglicherweise zur Bildung einer attraktiven offener Plattform beitragen und sollten daher einzeln und tiefgreifend untersucht werden:

  • Schnittstellen,
  • Entwicklungs- und Testumgebungen sowie Qualitätswerkzeuge
  • Pricing im App Store und sonstige finanzielle Bedingungen für Externe
  • Qualität der Dokumentation
  • Events wie Hackathons, Entwicklerkonferenzen etc.
Betreuer

Dimitri Petrik

Problemstellung

Anbieter von plattformbasierten Softwarelösungen z. B. im Bereich der Betriebssysteme wie Microsoft (Desktop) oder Google und Apple (Mobile) haben in den letzten Jahren bewiesen, dass offene und auf externen Lösungen von Drittanbietern basierende Plattformen sich im Wettbewerb durchsetzen. Diese Beispiele zeigen, dass diese Unternehmen als fokale Unternehmen in einem plattformbasierten Netzwerk es geschafft haben über verschiedene Steuerungs- und Governancemaßnahmen ihr Partnernetzwerk so zu gestalten, dass es für externe Drittanbieter (Komplementoren) attraktiv ist. Dabei haben diese Plattformanbieter ihre Schnittstellen (APIs) so gestaltet, dass ihre Plattformlösungen attraktiv für externe Entwickler wurden.

Noch wichtiger ist das Design der Schnittstellen ist vor allem im Internet der Dinge, da die vernetzten IoT-Geräte (z. B. Werkzeugmaschinen, Industrieroboter, Autos) ganz lange Lebenszyklen haben und über APIs an die sich ädnernden Anforderungen der Benutzer anpassen sollten.

Ziel der Arbeit

Ziel der Arbeit ist es sich in das Design der Schnillen (API Management, API Lifecycle, API Evolution) einzuarbeiten und mit bestimmten Forschungsmethoden einzelne Mechanismen zu untersuchen. So können z. B. auf Basis einer Literaturanalyse Handlungsempfehlungen für Plattformanbieter das Ziel der Arbeit sein. Alternativ sind auch empirische Methoden (Experteninterviews, Umfragen, AHP) als für die Zielerreichung der Abschlußarbeit möglich.

Die untersuchte Branche (z. B. vernetzte Produktion, vernetzte Logistik, vernetzte Automobile, ...) wird in Absprache mit dem Betreuer festgelegt.

Betreuer

Dimitri Petrik

Problemstellung

Im Zuge von Trends wie dem so genannten "Internet der Dinge" stehen Unternehmen vor der Herausforderung, das eigene Geschäftsmodell kritisch zu hinterfragen und ggf. (weiter-) entwickeln zu müssen. Hierzu bedarf es einer Analyse des Unternehmensumfelds, einer Bewertung wie die das eigene Leistungsportfolio entsprechend gestaltet sein muss und schließlich die Implementierung kreativer Problemlösungsstrategien.

Ziel der Arbeit
Grundsätzlich sind verschiedene Ausprägungen der Themenstellung vorstellbar. Mögliche Zielrichtungen sind bspw.:
  • Entwicklung bzw. Identifikation von Bewertungsmethoden von Geschäftsmodellen
  • Exploration von Prozessen zur Geschäftsmodellentwicklung
  • Exploration von Methoden zur Entwicklung neuartiger Wertversprechen
  • Entwicklung von Geschäftsmodellen im Internet der Dinge
  • u.a.

Diese Zielrichtungen sind grundsätzlich auch im Rahmen von Praxisarbeiten oder Fallstudien möglich.

Betreuer

Felix Schönhofen

Problemstellung

Unternehmen in der IT Branche können immer seltener als reine Produzenten und Vermarkter ihrer Produkte auftreten. Vielmehr sind sie Teil komplexer Wertschöpfungsnetzwerke und ihre Produkte entweder Ausgangspunkt oder Komplement sogenannter Softwareplattformen. In diesem Zusammenhang ist die Ausgestaltung und das Management von Softwareschnittstellen zwischen der Plattform und den komplementären Produkten von besonderer Bedeutung.

Ziel der Arbeit

Auf Basis von Literaturarbeit sollen zunächst eine Einteilung bedeutender Softwareschnittstellen erarbeitet werden. Darauf aufbauend sollen sowohl technische als auch organisationale Herausforderungen bzgl. der Entwicklung und Vermarktung von Unternehmenssoftware identifiziert werden.

Problemstellung

Der Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik II forscht verstärkt im Bereich der Methode Quality Function Deployment (QFD) zur kundenorientierten Entwicklung von Produkten, Services und Software. Für die Anwendung dieser Methode wurde am Lehrstuhl die Software easyQFD entwickelt, die im weiteren Verlauf als browserbasierte Anwendung openQFD weiterentwickelt wurde. Bei diesem Programm bedarf es einiger Anpassungen in Kontext agiler Entwicklungsmethoden für die verteilte Softwareentwicklung.

Ziel der Arbeit

Im Rahmen der ausgeschriebenen Abschlussarbeit soll die bestehende Software in geringerem Umfang gewartet und in größerem Umfang erweitert werden. Zu den gewünschten Ergänzungen zählen insbesondere die verbesserte Möglichkeit, die Software in verteilt arbeitenden Teams asynchron einsetzen zu können. Kollaboratives Arbeiten der Stakeholder bzw. -gruppen soll hierbei im Fokus stehen. Neben der Konzepterstellung sollen auf Basis von verschiedenen Szenarien Use Cases erarbeitet und im Tool umgesetzt werden. 

Empfohlene Voraussetzungen

Java, Grundkenntnisse zu JSF/JSP wünschenswert 

Betreuer

Dr. Sixten Schockert

Problemstellung

Nach einer „Qualitätswelle“ in den 90er Jahren durch TQM, ISO 9000, CMMI und anderen Ansätzen, standen in den letzten Jahren eher innovative und agile Ansätze wie Scrum und Design Thinking bei der Softwareentwicklung im Vordergrund. Die fortschreitende Digitalisierung und hohe Bedeutung der IT für alle Branchen erfordern jedoch aktuell ein Umdenken: Bei softwareintensiven Konzepten wie Industrie 4.0 und Autonomen Fahren bergen Mängel in der Software-Qualität nicht nur hohe Risiken für den geschäftlichen Erfolg, sondern auch für Gesundheit und Sicherheit.

Ziel der Arbeit

Ziel der Arbeit ist es, den Stand von Forschung und Praxis im Bereich Software-Qualitätsmanagement zu analysieren. Anschließend soll eine Einschätzung geliefert werden, inwieweit die vorliegenden Ansätze den Anforderungen an Software-Qualität von agilen und digitalen Geschäftsfeldern genügen. Methodisch kommen hierbei Instrumente wie Strukturierte Literaturanalyse, Web-Recherchen (angebotene Seminare, Produkte, Dienstleistungen, Software etc.) und Trend-Analysen (z. B. mittels Google-Trend) zum Einsatz.

Empfohlene Voraussetzungen

Die ausgeschriebene Arbeit richtet sich v. a. an Studierende, die ein wissenschaftstheoretisch anspruchsvolles Thema bearbeiten möchten. Die Betreuung erfolgt durch Prof. Herzwurm persönlich, eine ausreichende Anzahl an Besprechungsterminen wird hierbei zugesichert.

Betreuer

Prof. Dr. Georg Herzwurm

Problemstellung

Das International Requirements Engineering Board (IREB) hat mit der Zertifizierung zum Certified Professional Requirements Engineering Foundation Level (CPRE-FL) einen anerkannten Standard zu grundlegenden Inhalten des RE geschaffen. Quality Function Deployment (QFD) als eine Methode zur kundenorientierten Produktplanung hat mit der ISO Norm 16355-1 ebenfalls eine internationale Standardisierung erfahren. Zu Untersuchung ist wie diese beiden Vorgaben zueinander passen, ob es z. B. Widersprüche gibt bzw. in welchen Bereichen sie übereinstimmen oder sich gut ergänzen.

Ziel der Arbeit

Unterschiede in den Inhalten von ISO 16355 und CPRE und mögliche Gründe dafür identifizieren

Betreuer

Dr. Sixten Schockert

Problemstellung

Cloud Manufacturing, entstanden im Jahr 2009, ist ein neues Paradigma in der Produktion. Die Verbreitung des  Internets, der Mannigfaltigkeit der Informations Technologie (IT), einer immer komplexer  werdenden Produktion sowie der Trendwechsel von der Massenproduktion zur Massenindividualisierung sind hierbei Beispiele aktueller Herausforderungen. Die Herausforderungen subsummieren sich über das sogenannte Ziel von TQCSEFK  (i.e., fastest Time-to-market, highest Quality, lowest Cost, best Service, cleanest Environment, greatest Flexibility, and high Knowledge). Cloud Manufacturing versucht dies zu fördern und umzusetzen. Die High-level Idee dieses Paradigmas ist das Zusammenspiel der Integration von verteilten Ressourcen (i.e. Produktionsressourcen oder Produktionsfähigkeiten) sowie die Verteilung von integrierten Ressourcen. Anders ausgedrückt: Innerhalb von Cloud Manufacturing werden diese verteilten Ressourcen in Cloud Services eingekapselt und in einer zentralisierten Art und Weise verwaltet.

Ziel der Arbeit

Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, eine möglichst strukturierte Literaturanalyse zu diesem Themenfeld durchzuführen. Was ist der aktuelle Stand der Forschung zu diesem Thema? Welche aktuellen Anwendungsbeispiele existieren? Welche Herausforderungen und Möglichkeiten beinhaltet dieses neuartige Manufacturing Model? Der methodische Zugang soll über eine Fallstudie erfolgen – hiermit sollen, detailliert für ein konkretes Beispiel, die zuvor theoretisch erarbeiteten Inhalte angewendet und abschließend beurteilt werden.

Betreuer

Robert Henzel

Problemstellung

Cloud Manufacturing, entstanden im Jahr 2009, ist ein neues Paradigma in der Produktion. Die Verbreitung des  Internets, der Mannigfaltigkeit der Informations Technologie (IT), einer immer komplexer  werdenden Produktion sowie der Trendwechsel von der Massenproduktion zur Massenindividualisierung sind hierbei Beispiele aktueller Herausforderungen. Die Herausforderungen subsummieren sich über das sogenannte Ziel von TQCSEFK  (i.e., fastest Time-to-market, highest Quality, lowest Cost, best Service, cleanest Environment, greatest Flexibility, and high Knowledge). Cloud Manufacturing versucht dies zu fördern und umzusetzen. Die High-level Idee dieses Paradigmas ist das Zusammenspiel der Integration von verteilten Ressourcen (i.e. Produktionsressourcen oder Produktionsfähigkeiten) sowie die Verteilung von integrierten Ressourcen. Anders ausgedrückt: Innerhalb von Cloud Manufacturing werden diese verteilten Ressourcen in Cloud Services eingekapselt und in einer zentralisierten Art und Weise verwaltet.

Ziel der Arbeit

Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, eine empirische Studie zum Thema Cloud Manufacturing durchzuführen. Dadurch soll der aktuelle Stand der Wahrnehmung bez. dieses Produktionsparadigmas evaluiert werden. Ist Cloud Manufacturing bekannt? Welche Herausforderungen werden aktuell mit diesem Thema verbunden? Was für Potenziale werden gesehen? Diese Studie soll innerhalb einer bestimmten Branche durchgeführt werden.

Betreuer

Robert Henzel

Problemstellung

Cloud Manufacturing, entstanden im Jahr 2009, ist ein neues Paradigma in der Produktion. Die Verbreitung des  Internets, der Mannigfaltigkeit der Informations Technologie (IT), einer immer komplexer  werdenden Produktion sowie der Trendwechsel von der Massenproduktion zur Massenindividualisierung sind hierbei Beispiele aktueller Herausforderungen. Die Herausforderungen subsummieren sich über das sogenannte Ziel von TQCSEFK  (i.e., fastest Time-to-market, highest Quality, lowest Cost, best Service, cleanest Environment, greatest Flexibility, and high Knowledge). Cloud Manufacturing versucht dies zu fördern und umzusetzen. Die High-level Idee dieses Paradigmas ist das Zusammenspiel der Integration von verteilten Ressourcen (i.e. Produktionsressourcen oder Produktionsfähigkeiten) sowie die Verteilung von integrierten Ressourcen. Anders ausgedrückt: Innerhalb von Cloud Manufacturing werden diese verteilten Ressourcen in Cloud Services eingekapselt und in einer zentralisierten Art und Weise verwaltet.

Ziel der Arbeit

Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, das Konzept des Cloud Manufacturing mit dem Modell der klassischen Supply-Chain zu vergleichen. Kann Cloud Manufacturing hiermit verglichen werden? Falls ja, unter welchen Einschränkungen oder Bedingungen ist dies möglich? Ist Cloud Manufacturing gar eine Spezialform der klassischen Supply-Chain?

Betreuer

Robert Henzel

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