Abt. VIII: Wirtschaftsinformatik II

Schriftliche Arbeiten

Themenvorschläge und weitere Informationen für Bachelor-, Masterarbeiten und Projektstudien.

Bachelor-, Masterarbeiten und Projektstudien

Ausgeschriebene Themenvorschläge

Bitte nutzen Sie für jedwede Anfragen ausschließlich unten zu findende Kontaktadresse

Die nachfolgende Liste enthält Themenvorschläge für Abschlussarbeiten sowie Studienprojekte und Projektstudien. Die konkrete Ausgestaltung kann und sollte mit dem Betreuer besprochen und abgestimmt werden. Selbstverständlich können die Themen im begrenzten Rahmen auch spezifischen Wünschen des Bearbeiters angepasst werden. 

Wichtige Dokumente zum Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten am WIUS

Bitte berücksichtigen Sie folgende Dokumente zum Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten am WIUS.

Hinweise

Es können vom Bearbeiter auch eigene Themenvorschläge unterbreitet werden. Als Orientierungshilfe für die vom WIUS betreuten Themen können neben den Inhalten in der Lehre vor allem die Forschungsinteressen und aktuellen Dissertationsprojekte dienen. Studierenden, die ihre Abschlussarbeit mit Unternehmen (z. B. im Rahmen eines Werkstudenten- oder Praktikantenverhältnisses) schreiben möchten, wird dringend empfohlen, sich VOR dem Abschluss eines Vertrages mit dem WIUS zwecks Themenabstimmung  in Verbindung zu setzen. Eigene Themenvorschläge sind in jedem Fall in der gleichen Form vorzuschlagen wie die durch den Lehrstuhl definierten Themen.

Bei Interesse an einer Abschlussarbeit am Lehrstuhl verwenden Sie bitte unten genannte Kontaktadresse und sehen von direkten Anfragen an die Mitarbeiter ab.

Eigenen Themenvorschlägen ist ein Mini-Exposé von max. 1 Seite in Anlehnung an das Blatt zum wissenschaftlichen Arbeiten anzuhängen, welches insbesondere den Bezug zur lehrstuhleigenen Forschung herausstellt.

Angebotene Abschlussarbeiten

Problemstellung

Cloud Manufacturing, entstanden im Jahr 2009, ist ein neues Paradigma in der Produktion. Die Verbreitung des  Internets, der Mannigfaltigkeit der Informations Technologie (IT), einer immer komplexer  werdenden Produktion sowie der Trendwechsel von der Massenproduktion zur Massenindividualisierung sind hierbei Beispiele aktueller Herausforderungen. Die Herausforderungen subsummieren sich über das sogenannte Ziel von TQCSEFK  (i.e., fastest Time-to-market, highest Quality, lowest Cost, best Service, cleanest Environment, greatest Flexibility, and high Knowledge). Cloud Manufacturing versucht dies zu fördern und umzusetzen. Die High-level Idee dieses Paradigmas ist das Zusammenspiel der Integration von verteilten Ressourcen (i.e. Produktionsressourcen oder Produktionsfähigkeiten) sowie die Verteilung von integrierten Ressourcen. Anders ausgedrückt: Innerhalb von Cloud Manufacturing werden diese verteilten Ressourcen in Cloud Services eingekapselt und in einer zentralisierten Art und Weise verwaltet.

Ziel der Arbeit

Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, eine empirische Studie zum Thema Cloud Manufacturing durchzuführen. Dadurch soll der aktuelle Stand der Wahrnehmung bez. dieses Produktionsparadigmas evaluiert werden. Ist Cloud Manufacturing bekannt? Welche Herausforderungen werden aktuell mit diesem Thema verbunden? Was für Potenziale werden gesehen? Diese Studie soll innerhalb einer bestimmten Branche durchgeführt werden.

Betreuer

Robert Henzel

Problemstellung

Cloud Manufacturing, entstanden im Jahr 2009, ist ein neues Paradigma in der Produktion. Die Verbreitung des  Internets, der Mannigfaltigkeit der Informations Technologie (IT), einer immer komplexer  werdenden Produktion sowie der Trendwechsel von der Massenproduktion zur Massenindividualisierung sind hierbei Beispiele aktueller Herausforderungen. Die Herausforderungen subsummieren sich über das sogenannte Ziel von TQCSEFK  (i.e., fastest Time-to-market, highest Quality, lowest Cost, best Service, cleanest Environment, greatest Flexibility, and high Knowledge). Cloud Manufacturing versucht dies zu fördern und umzusetzen. Die High-level Idee dieses Paradigmas ist das Zusammenspiel der Integration von verteilten Ressourcen (i.e. Produktionsressourcen oder Produktionsfähigkeiten) sowie die Verteilung von integrierten Ressourcen. Anders ausgedrückt: Innerhalb von Cloud Manufacturing werden diese verteilten Ressourcen in Cloud Services eingekapselt und in einer zentralisierten Art und Weise verwaltet.

 

 

Ziel der Arbeit

Cloud Manufacturing als neue Produktionstheorie bedarf einer branchendistinktiven Analyse. Jede Branche ist anders, gegeben durch gesetzliche Regularien, eingesetzten Fertigungsverfahren oder strukturellen Vorkommnissen. Im Einklang dieser Erkenntnis wurde bereits eine theoretische und empirische Analyse in der Branche der Landmaschinen für Cloud Manufacturing durchgeführt.

Ziel dieser Arbeit ist es, die bisherigen Erkenntnisse weiter über sozialwissenschaftliche qualitative Forschungsmethoden anzureichern. Diese können bspw. Experteninterviews oder Gruppendiskussionen sein. Das resultierende Artefakt soll die bisherigen Erkenntnisse: (a) bestätigen, (b) wiederlegen und / oder (c) anreichern über Ergänzung. Die Wahl der qualitativen Forschungsmethode ist nicht trennscharf definiert, muss jedoch in den Kontext der Arbeit passen.

Betreuer

Robert Henzel

Problemstellung

Die optimierte Zusammenarbeit zwischen Entwicklung, Betrieb und Qualitätssicherung verspricht einen Wettbewerbsvorteil. DevOps-Methoden bringen Prozesse und Toolansätze mit, welche einen effektiveren und effizienteren Austausch zwischen den genannten Teilbereichen schaffen sollen. Dabei müssen jedoch die Rahmenbedingungen und das Softwareentwicklungsmodell des jeweiligen Projekts berücksichtigt werden. Unter diesem Aspekt stellt sich die Frage, welche anderen Anforderungen an DevOps-Methoden oder DevOps allgemein aus
dem Projektkontext heraus bestehen.

Ziel der Arbeit

Ziel der Arbeit soll es sein, Anforderungen und Voraussetzungen für Einsatz von „DevOps“ zu ermitteln. Diese können sich unter anderem in folgende Bereiche gliedern: Technisch, Organisatorisch, Branche.

Neben einer Literaturrecherche sollen die Anforderungen anhand der Analyse von Projekten des Praxispartners ermittelt werden. Es sollen die aktuellen Gründe für Fehlschläge von DevOps und die Herausforderungen beim Einsatz von DevOps ermittelt werden, um auf der Basis der erarbeiteten Ergebnisse geeignete Maßnahmen und Handlungsempfehlungen für Forschung und Praxis vorzuschlagen. Die Ergebnisse der zuvor genannten Analysen können gern zur Bildung eines Vorgehensmodells für die Einführung von DevOps einbezogen werden. Das Vorgehensmodell kann in Abstimmung mit dem Betreuer auf bestimmte Projektspezifika wie Branche, Softwareentwicklungsmodell, etc. eingeschränkt werden.

Für diese Arbeit stellt das Beratungshaus adesso als Praxispartner zur Verfügung.

Betreuer

Kleophas Model / Dimitri Petrik

Problemstellung

Plattformbasierte Ökosysteme im IoT oder industriellem IoT (iIoT) profitieren stark von Netzwerkeffekten. Um diese zu generieren, müssen die Plattformanbieter genügend Partner und Zwischenanbieter für  ihre IoT-Plattform zu gewinnen. Doch in der Praxis zeigt sich bisher, dass kaum ein IoT-Plattformanbieter es bisher geschafft hat, viele Partner zu gewinnen und große Ökosysteme aufzubauen, wie es im Business-to-Consumer (Apple iOS, Google Android) oder Unternehemnssoftware (SAP, Microsoft, Oracle) der Fall ist. Die emppirische Aufarbeitung der Gründe für diesen IST-Zustand, sowie das empirische Mapping der IoT-Plattformen an sich bilden daher vielversprechende Forschungsrichtungen.

Ziele der Arbeit

Das Ziel dieser Arbeit basiert auf der Nutzung empirischer Methoden zur Ermittlung von neuen Erkenntnissen oder der Evaluation (Bestätigung) vorhandener Erkenntnisse (z. B. aus der Liteartur). Dafür können vielfältige "Werkzeuge" und Forschungsmethoden genutzt werden:

- Interviews (halbstrukturiert, Kritische Ereignisse, Grounden Theory)

- Evaluationsbögen

- Dokumentenanalyse (Internetquellen, Repositories, Pressemeldungen, Slideshare)

- Social Media Analytics (Daten aus Twitter, Xing, LinkedIn, Stackoverflow)

Bei einer Evaluation ist eine Operationalisierung (mit Unterstützung des Betreuers) gewünscht und bildet den Kern dieser Abschlussarbeit. Auch Ausgangsdaten und vorangegangene Studien können vom Betreuer zur Verfügung gestellt werden.

Betreuer

Dimitri Petrik

Problemstellung

IoT-Plattformen von solchen Anbietern wie Microsoft (Azure), Amazon (AWS IoT), Siemens (MindSphere), General Electric (Predix) oder SAP (Leonardo) haben das Ziel die Interoperabilität diverser System (z. B. cyber-physische Systeme und Unternehmenssoftware wie ERP, CRM, MES) zu erhöhen und diese miteinander zu verbinden. Dabei sind solche Plattformen (wenn offen) modular erweiterbar und können durch modulare Codeerweiterungen (Apps) ergänzt werden. Solche Apps können durch eine Community bzw. Drittanbieter entwickelt werden. Für gewöhnlich nutzen externe Entwickler bestimmte Plattformrressourcen (wie z. B. die Schnittstellen, die Dokumentation etc), um auf Basis dieser Plattform Apps zu entwickeln oder Maschinen anzubinden. Dabei spielt die Qualität dieser Ressourcen einen großen Einfluss auf die Zufriedenheit der Nutzer (bzw. Entwickler) mit der Plattform und kann auch die Entscheidung des Entwicklers beeinflussen, diese Plattform seinen Kunden zu empfehlen oder nicht.

 

Ziele der Arbeit

In dieser Arbeit sollen die Entwicklerforen und sonstige so. "Repositories" nach bestimmten kritischen Ereignissen durchsucht werden, um über die Umsetzungqualität einer Plattform Aussagen zu treffen. Unter kritischen Ereignissen können alle positiven oder negativen Ereignisse mit einer gewissen Relevanz verstanden werden. Unangenehme  Erfahrung bei der Nutzung der Schnittstellen (nicht performant genug) oder bei der Usability (zu lange Menüs) als negative kritische Ereignisse verstanden werden. Diese Ereignisse sollen in technischen Repositiories und Austauschforen für Entwickler für IoT mit Hilfe eines sog. "repository Mining" Prozesses analysiert werden.

Die dabei eingesetzt Methode (wird vom Betreuer dem Studierenden beigebracht) ist die sog. Critical Incident Technique von Flanagan (1954). Neben Beobachtungen und Interviews, lässt sich diese Methodik auch auf Sekundärdaten (z. B. aus den Repositories oder Foren) anwenden.

Vor allem in den neuen Domänen wie IoT oder industrial IoT fehlen bislang noch Erfahrungen und Kenntnisse über relevante Features und Qualitätsmerkmale einer Plattform. Mit Hilfe des Miningprozesses von Repositories auf Basis der Methodik der kritischen Ereignisse soll diese Lücke geschlossen werden. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind offen und können vielfältig ausfallen. In Absprache mit dem Betreuer können relevante Ereignisse in sinnvolle Cluster zusammengefasst werden oder gar neue Theorie generiert werden. Für programmierliebhaber ist auch eine Toolentwicklung zur Automatisierung des Miningprozesses denkbar (aber nicht unbedingt erforderlich).

Betreuer

Dimitri Petrik

Problemstellung

Cloud Manufacturing, entstanden im Jahr 2009, ist ein neues Paradigma in der Produktion. Die Verbreitung des  Internets, der Mannigfaltigkeit der Informations Technologie (IT), einer immer komplexer  werdenden Produktion sowie der Trendwechsel von der Massenproduktion zur Massenindividualisierung sind hierbei Beispiele aktueller Herausforderungen. Die Herausforderungen subsummieren sich über das sogenannte Ziel von TQCSEFK  (i.e., fastest Time-to-market, highest Quality, lowest Cost, best Service, cleanest Environment, greatest Flexibility, and high Knowledge). Cloud Manufacturing versucht dies zu fördern und umzusetzen. Die High-level Idee dieses Paradigmas ist das Zusammenspiel der Integration von verteilten Ressourcen (i.e. Produktionsressourcen oder Produktionsfähigkeiten) sowie die Verteilung von integrierten Ressourcen. Anders ausgedrückt: Innerhalb von Cloud Manufacturing werden diese verteilten Ressourcen in Cloud Services eingekapselt und in einer zentralisierten Art und Weise verwaltet.

 

 

Ziel der Arbeit

Betrachtet man das Thema Cloud Manufacturing analytisch lässt sich feststellen, dass dieser Themenkomplex sich logisch untergliedern lässt. So ist eindeutig, dass bspw. Untersuchungen zum Thema Supply-Chain eine Rolle für Cloud Manufacturing spielen. Dies ist die sogenannte Problemdomäne von Cloud Manufacturing. Diese Arbeit nimmt das Vertrauen als Untersuchungsgegenstand innerhalb dieser Problemdomäne.

Eine Definition der Problemdomäne wurde bereits durchgeführt, gleichwohl mehrere strukturierte Literaturrecherchen in vielen Bereichen dieser Domäne. Ziel dieser Arbeit ist es, noch offene Domänen strukturiert zu durchsuchen und schließlich diese Ergebnisse mit bisherigen Ergebnissen aus anderen Domänen logisch zu integrieren. Das Ziel ist es, eine ganzheitliche Problemdomäne des Vertrauens für das Cloud Manufacturing zu erzeugen.

Die offenen Domänen sind: (a) Systemvertrauen, (b) Vertrauen in der Produktion, (c) Institutionelles Vertrauen sowie (d) Vertrauen im Cloud Computing.

In jeder dieser Domäne soll eine strukturierte Literaturrecherche nach der GIOIA-Methode prozessiert werden. Diese Ergebnisse sollen danach mit bisherigen Ergebnissen logisch integriert werden, wiederrum nach Vorbild der GIOAI-Methode.

 

Betreuer

Robert Henzel

Problemstellung

Der Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik II forscht verstärkt im Bereich der Methode Quality Function Deployment (QFD) zur kundenorientierten Entwicklung von Produkten, Services und Software. Für die Anwendung dieser Methode wurde am Lehrstuhl die Software easyQFD entwickelt, die im weiteren Verlauf als browserbasierte Anwendung openQFD weiterentwickelt wurde. Bei diesem Programm bedarf es einiger Anpassungen in Kontext agiler Entwicklungsmethoden für die verteilte Softwareentwicklung.

Ziel der Arbeit

Im Rahmen der ausgeschriebenen Abschlussarbeit soll die bestehende Software in geringerem Umfang gewartet und in größerem Umfang erweitert werden. Zu den gewünschten Ergänzungen zählen insbesondere die verbesserte Möglichkeit, die Software in verteilt arbeitenden Teams asynchron einsetzen zu können. Kollaboratives Arbeiten der Stakeholder bzw. -gruppen soll hierbei im Fokus stehen. Neben der Konzepterstellung sollen auf Basis von verschiedenen Szenarien Use Cases erarbeitet und im Tool umgesetzt werden. 

Empfohlene Voraussetzungen

Java, Grundkenntnisse zu JSF/JSP wünschenswert 

Betreuer

Dr. Sixten Schockert

Problemstellung

Anbieter von plattformbasierten Softwarelösungen z. B. im Bereich der Betriebssysteme wie Microsoft (Desktop) oder Google und Apple (Mobile) haben in den letzten Jahren bewiesen, dass offene und auf externen Lösungen von Drittanbietern basierende Plattformen sich im Wettbewerb durchsetzen. Diese Beispiele zeigen, dass diese Unternehmen als fokale Unternehmen in einem plattformbasierten Netzwerk es geschafft haben über verschiedene Steuerungs- und Governancemaßnahmen ihr Partnernetzwerk so zu gestalten, dass es für externe Drittanbieter (Komplementoren) attraktiv ist. Dabei haben diese Plattformanbieter ihre Schnittstellen (APIs) so gestaltet, dass ihre Plattformlösungen attraktiv für externe Entwickler wurden.

Solche aus Schnittstellen bestehende Ökosysteme sind interoperabel und verbinden viele Akteure. Auf Basis der Netzwerktheorie können solche Ökosysteme "gemappt" und visualisiert werden, um neue Erkenntisse über ihre Dynamik, Einflussfaktoren und Strategien für die Ökosystemteilnehmer zu bekommen.

Ziel der Arbeit

Ziel der Arbeit ist es sich in das Design der Schnittstellen (API Management, API Lifecycle, API Evolution, API Economy) einzuarbeiten und diese anhand eines beispielhaften plattformbasierten Ökosystems (z. B. MindSphere, Azure, Predix, Cumulocity, Adamos) zu modellieren. Anschließend können Handlungsempfehlungen für Plattformanbieter oder komplementäre Akteure im Ökosystem abgeleitet werden.

Die untersuchte Branche (z. B. vernetzte Produktion, vernetzte Logistik, vernetzte Automobile, ...) wird in Absprache mit dem Betreuer festgelegt.

Betreuer

Dimitri Petrik

Problemstellung

Im Rahmen der technologischen und sozioökonomischen Veränderungen, die häufig mit den Begriffen Digitalisierung und digitale Transformation beschrieben werden, findet auch eine Veränderung bei der Produktentwicklung statt. Hybride Produkte, bspw. sog. Embedded Systems, Produkt-Service-Systeme o.ä. stellen die Produktentwicklung vor Herausforderungen, die noch über die Spezifika der jeweiligen Domäne hinaus zu beachten sind. Es ist zu erwarten, dass die weiter zunehmende Konvergenz dieser Entwicklungsbereiche diese Herausforderungen in Zukunft noch verstärken wird.

Ziel der Arbeit

Im Rahmen dieses Kontextes können verschiedene Problemstellungen bearbeitet werden. Mögliche Leitfragen und -motive für Untersuchungen in diesem Forschungsbereich können bspw. sein (nicht erschöpfend):

  • Welchen praktischen Herausforderungen stehen Unternehmen im Software-intensive Business bei der Produktentwicklung gegenüber? *
  • Wie bewertet die Praxis die Bedeutung der Herausforderungen bei der Produktentwicklung im Software-intensive Business, die in der wissenschaftlichen Literatur betrachtet werden? *
  • Welche Methoden nutzen Unternehmen bei der Produktentwicklung im Software-intensive Business bzw. zur Entwicklung hybrider Produkte? *
  • Bedeutung von Methoden wie Design Thinking und Quality Function Deployment für die Produktentwicklung im Software-intensive Business
  • Themennahe praktische Fallstudien im Kontext der Produktentwicklung im Software-intensive Business *
  • Bewertung agiler Entwicklungsmodelle wie Scrum und Kanban für die Produktentwicklung im Software-intensive Business
  • Bewertung von Ansätzen zur Integration von Kunden und Stakeholdern in die Produktentwicklung (Co-Creation Ansätze, Crowd Sourcing..)

Mit (*) markierte Themen eignen sich insbesondere auch für die Bearbeitung im Rahmen einer praxisnahen Abschlussarbeit. Auch eigene Themenvorschläge in diesem Kontext sind willkommen.

Betreuer

Felix Schönhofen

Problemstellung

In den letzten Jahren haben erfolgreiche plattformbasierte Unternehmensgründungen wie Airbnb, Uber den Plattformbegriff populär gemacht. Dabei spielen sie bei der Digitalisierung der Industrie (Industrie 4.0, Internet der Dinge) eine wichtige Rolle. Apps und Services bringen für Kunden einen Mehrwert und werden über die vernetzten smarten Produkte erfüllt. App-Entwickler oder externe Serviceanbieter sind dabei mehrwertstiftende komplementäre Drittanbieter, auf die der Anbieter einer offenen Plattform angewiesen ist.

Für die Industrie geeigneten und auf dem Markt angebotenen Plattformen hingegen sind oftmals eher verschlossen und besitzen kein großes Wertschöpfungsnetzwerk aus App-Entwicklern und externen Serviceanbietern. Dieser Zustand bildet die Problemstellung dieser Arbeit: Welches Design können industrielle IoT-Plattformen aufweisen, um genügend externe Entwickler und sonstige Serviceanbieter zu binden und somit eine Community zu erschaffen.

Ziel der Arbeit

Das primäre Ziel der Arbeit ist es wichtige Designkriterien offener industrieller IoT-Plattformen (z. B. Siemens Mindsphere, GE Predix, SAP Leonardo, Cumulocity, Bosch IoT Cloud, Axoom etc) zu untersuchen und basierend auf diesen Erkenntnissen Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen für industrielle IoT-Plattformen abzuleiten. Hierfür können solche Methoden wie strukturierte Literaturarbeit oder empirische Umfragen eingesetzt werden.

Folgende Kriterien können möglicherweise zur Bildung einer attraktiven offener Plattform beitragen und sollten daher einzeln und tiefgreifend untersucht werden:

  • Schnittstellen,
  • Entwicklungs- und Testumgebungen sowie Qualitätswerkzeuge
  • Pricing im App Store und sonstige finanzielle Bedingungen für Externe
  • Qualität der Dokumentation
  • Events wie Hackathons, Entwicklerkonferenzen etc.
Betreuer

Dimitri Petrik

Problemstellung

Cloud Manufacturing, entstanden im Jahr 2009, ist ein neues Paradigma in der Produktion. Die Verbreitung des  Internets, der Mannigfaltigkeit der Informations Technologie (IT), einer immer komplexer  werdenden Produktion sowie der Trendwechsel von der Massenproduktion zur Massenindividualisierung sind hierbei Beispiele aktueller Herausforderungen. Die Herausforderungen subsummieren sich über das sogenannte Ziel von TQCSEFK  (i.e., fastest Time-to-market, highest Quality, lowest Cost, best Service, cleanest Environment, greatest Flexibility, and high Knowledge). Cloud Manufacturing versucht dies zu fördern und umzusetzen. Die High-level Idee dieses Paradigmas ist das Zusammenspiel der Integration von verteilten Ressourcen (i.e. Produktionsressourcen oder Produktionsfähigkeiten) sowie die Verteilung von integrierten Ressourcen. Anders ausgedrückt: Innerhalb von Cloud Manufacturing werden diese verteilten Ressourcen in Cloud Services eingekapselt und in einer zentralisierten Art und Weise verwaltet.

 

 

Ziel der Arbeit

Basierend auf einem existierenden konzeptionellen Vertrauensmodell soll ein Vignetten-Studiendesign entwickelt werden. Die sogenannte Vignetten-Studie ist eine sozialwissenschaftliche Forschungsmethode. Eine Vignette in psychologischen und soziologischen Experimenten stellt eine hypothetische Situation dar, auf die die Forschungsteilnehmer reagieren, um ihre Wahrnehmungen, Werte, sozialen Normen oder Eindrücke von Ereignissen aufzuzeigen.

Ziel ist es also zum einen, ein konzeptionelles Modell für eine Vignetten-Studie zu operationalisieren (a) sowie ein dahingehendes allgemeines Vorgehensmodell zu entwickeln (b). Das resultierende Artefakt in (a) ist somit die beispielhafte Anwendung des entwickelten Vorgehens aus (b). Das zu beschreibende Vorgehen aus (b) ist in anderen Worten eine empfohlene allgemeine Vorgehensweise bei der Konzeption der Überführung von konzeptionellen Modellen in ein spezifisches Vignetten-Studiendesign. Dies soll sodann für ein existentes Modell prozessiert werden (a) und dahingehend prototypisch umgesetzt werden.

 

Betreuer

Robert Henzel

Problemstellung

Das International Requirements Engineering Board (IREB) hat mit der Zertifizierung zum Certified Professional Requirements Engineering Foundation Level (CPRE-FL) einen anerkannten Standard zu grundlegenden Inhalten des RE geschaffen. Quality Function Deployment (QFD) als eine Methode zur kundenorientierten Produktplanung hat mit der ISO Norm 16355-1 ebenfalls eine internationale Standardisierung erfahren. Zu Untersuchung ist wie diese beiden Vorgaben zueinander passen, ob es z. B. Widersprüche gibt bzw. in welchen Bereichen sie übereinstimmen oder sich gut ergänzen.

Ziel der Arbeit

Unterschiede in den Inhalten von ISO 16355 und CPRE und mögliche Gründe dafür identifizieren

Betreuer

Dr. Sixten Schockert

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