Abt. VIII: Wirtschaftsinformatik II

Schriftliche Arbeiten

Themenvorschläge und weitere Informationen für Bachelor-, Masterarbeiten und Projektstudien.

Bachelor-, Masterarbeiten und Projektstudien

Ausgeschriebene Themenvorschläge

Bitte nutzen Sie für jedwede Anfragen ausschließlich unten zu findende Kontaktadresse

Die nachfolgende Liste enthält Themenvorschläge für Abschlussarbeiten sowie Studienprojekte und Projektstudien. Die konkrete Ausgestaltung kann und sollte mit dem Betreuer besprochen und abgestimmt werden. Selbstverständlich können die Themen im begrenzten Rahmen auch spezifischen Wünschen des Bearbeiters angepasst werden. 

Wichtige Dokumente zum Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten am WIUS

Bitte berücksichtigen Sie folgende Dokumente zum Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten am WIUS.

Hinweise

Es können vom Bearbeiter auch eigene Themenvorschläge unterbreitet werden. Als Orientierungshilfe für die vom WIUS betreuten Themen können neben den Inhalten in der Lehre vor allem die Forschungsinteressen und aktuellen Dissertationsprojekte dienen. Studierenden, die ihre Abschlussarbeit mit Unternehmen (z. B. im Rahmen eines Werkstudenten- oder Praktikantenverhältnisses) schreiben möchten, wird dringend empfohlen, sich VOR dem Abschluss eines Vertrages mit dem WIUS zwecks Themenabstimmung  in Verbindung zu setzen. Eigene Themenvorschläge sind in jedem Fall in der gleichen Form vorzuschlagen wie die durch den Lehrstuhl definierten Themen.

Bei Interesse an einer Abschlussarbeit am Lehrstuhl verwenden Sie bitte unten genannte Kontaktadresse und sehen von direkten Anfragen an die Mitarbeiter ab.

Eigenen Themenvorschlägen ist ein Mini-Exposé von max. 1 Seite in Anlehnung an das Blatt zum wissenschaftlichen Arbeiten anzuhängen, welches insbesondere den Bezug zur lehrstuhleigenen Forschung herausstellt.

Angebotene Abschlussarbeiten

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Problemstellung

Cloud Manufacturing, entstanden im Jahr 2009, ist ein neues Paradigma in der Produktion. Die Verbreitung des  Internets, der Mannigfaltigkeit der Informations Technologie (IT), einer immer komplexer  werdenden Produktion sowie der Trendwechsel von der Massenproduktion zur Massenindividualisierung sind hierbei Beispiele aktueller Herausforderungen. Die Herausforderungen subsummieren sich über das sogenannte Ziel von TQCSEFK  (i.e., fastest Time-to-market, highest Quality, lowest Cost, best Service, cleanest Environment, greatest Flexibility, and high Knowledge). Cloud Manufacturing versucht dies zu fördern und umzusetzen. Die High-level Idee dieses Paradigmas ist das Zusammenspiel der Integration von verteilten Ressourcen (i.e. Produktionsressourcen oder Produktionsfähigkeiten) sowie die Verteilung von integrierten Ressourcen. Anders ausgedrückt: Innerhalb von Cloud Manufacturing werden diese verteilten Ressourcen in Cloud Services eingekapselt und in einer zentralisierten Art und Weise verwaltet.

Ziel der Arbeit

Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, eine empirische Studie zum Thema Cloud Manufacturing durchzuführen. Dadurch soll der aktuelle Stand der Wahrnehmung bez. dieses Produktionsparadigmas evaluiert werden. Ist Cloud Manufacturing bekannt? Welche Herausforderungen werden aktuell mit diesem Thema verbunden? Was für Potenziale werden gesehen? Diese Studie soll innerhalb einer bestimmten Branche durchgeführt werden.

Betreuer

Robert Henzel

Problemstellung

Plattformbasierte Ökosysteme (als mehrseitige Märkte) profitieren von Netzwerkeffekten und um die Netzwerkeffekte zu generieren ist es für den Plattformanbieter notwendig genügend Endkunden und komplementäre Zwischenanbieter für die eigene Plattform zu gewinnen. In dieser Arbeit soll die These verfolgt werden, dass ein Plattformanbieter mit Hilfe von Events (wie z. B. Hackathons, Konferenzen, Messen etc). eine Community bilden kann und somit ein plattformbasiertes Ökosystem entstehen lässt. Als theoretischer Rahmen kann die "Boundary Resources Theory"  diese Thesen unterstützen. Neue Märkte und Branchen wie z. B. das industrial Internet of Things sind noch stark fragmentiert und die Vielzahl der Plattformökosysteme hat dazu geführt, dass bisher keine großen Communities und Ökosysteme rund um diese Plattformen entstehen konnten. Dieser "state of the art" bietet eine spannende und praxisrelevante Problemstellung, welche in dieser Abschlussarbeit erforscht werden soll.

Ziele der Arbeit

Das Ziel der Arbeit ist es mit Hilfe der Datenanalyse (z. B. Analyse von Tweets) den aktuellen Stand im industriellen Internet der Dinge festzustellen und Erweiterungen für die zuvor erläuterten Thesen abzuleiten. Diese Abschlussarbeit verfolgt den datengetriebenen Ansatz, wobei gmit Hilfe von Textminingtechniken große Mengen an qualitativen Daten ausgewertet werden sollen. In Zusammenarbeit mit dem Betreuer werden die relevanten Datenquellen erarbeitet und die Werkzeuge zur Analyse qualitativer Daten abgestimmt. Möglicherweise gehört zum Arbeitsumfang dieser Abschlussarbeit ebenso die Programmierung eines Crawlerbots für einen Dienst wie Twitter (oder sonstige Workarounds) um große Mengen an Daten zu bestimmten Themen (hashtags) zu generieren und den für die Abschlussarbeit notwendigen Datensatz zu bilden. Durch den Betreuer wird ein Textminingtool zur Verfügung gestellt.

Zudem stehem für den HTML-Crawler und die Datenzwischenspeicherung in unserem IoT-Labor Einplatinencomputer (wie Raspberry PI) zur Verfügung.

Betreuer

Dimitri Petrik

Problemstellung

Anbieter von plattformbasierten Softwarelösungen z. B. im Bereich der Betriebssysteme wie Microsoft (Desktop) oder Google und Apple (Mobile) haben in den letzten Jahren bewiesen, dass offene und auf externen Lösungen von Drittanbietern basierende Plattformen sich im Wettbewerb durchsetzen. Diese Beispiele zeigen, dass diese Unternehmen als fokale Unternehmen in einem plattformbasierten Netzwerk es geschafft haben über verschiedene Steuerungs- und Governancemaßnahmen ihr Partnernetzwerk so zu gestalten, dass es für externe Drittanbieter (Komplementoren) attraktiv ist. Dabei haben diese Plattformanbieter ihre Schnittstellen (APIs) so gestaltet, dass ihre Plattformlösungen attraktiv für externe Entwickler wurden.

Noch wichtiger ist das Design der Schnittstellen ist vor allem im Internet der Dinge, da die vernetzten IoT-Geräte (z. B. Werkzeugmaschinen, Industrieroboter, Autos) ganz lange Lebenszyklen haben und über APIs an die sich ädnernden Anforderungen der Benutzer anpassen sollten.

Ziel der Arbeit

Ziel der Arbeit ist es sich in das Design der Schnillen (API Management, API Lifecycle, API Evolution) einzuarbeiten und mit bestimmten Forschungsmethoden einzelne Mechanismen zu untersuchen. So können z. B. auf Basis einer Literaturanalyse Handlungsempfehlungen für Plattformanbieter das Ziel der Arbeit sein. Alternativ sind auch empirische Methoden (Experteninterviews, Umfragen, AHP) als für die Zielerreichung der Abschlußarbeit möglich.

Die untersuchte Branche (z. B. vernetzte Produktion, vernetzte Logistik, vernetzte Automobile, ...) wird in Absprache mit dem Betreuer festgelegt.

Betreuer

Dimitri Petrik

Problemstellung

Cloud Manufacturing, entstanden im Jahr 2009, ist ein neues Paradigma in der Produktion. Die Verbreitung des  Internets, der Mannigfaltigkeit der Informations Technologie (IT), einer immer komplexer  werdenden Produktion sowie der Trendwechsel von der Massenproduktion zur Massenindividualisierung sind hierbei Beispiele aktueller Herausforderungen. Die Herausforderungen subsummieren sich über das sogenannte Ziel von TQCSEFK  (i.e., fastest Time-to-market, highest Quality, lowest Cost, best Service, cleanest Environment, greatest Flexibility, and high Knowledge). Cloud Manufacturing versucht dies zu fördern und umzusetzen. Die High-level Idee dieses Paradigmas ist das Zusammenspiel der Integration von verteilten Ressourcen (i.e. Produktionsressourcen oder Produktionsfähigkeiten) sowie die Verteilung von integrierten Ressourcen. Anders ausgedrückt: Innerhalb von Cloud Manufacturing werden diese verteilten Ressourcen in Cloud Services eingekapselt und in einer zentralisierten Art und Weise verwaltet.

Ziel der Arbeit

Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, eine möglichst strukturierte Literaturanalyse zu diesem Themenfeld durchzuführen. Was ist der aktuelle Stand der Forschung zu diesem Thema? Welche aktuellen Anwendungsbeispiele existieren? Welche Herausforderungen und Möglichkeiten beinhaltet dieses neuartige Manufacturing Model? Der methodische Zugang soll über eine Fallstudie erfolgen – hiermit sollen, detailliert für ein konkretes Beispiel, die zuvor theoretisch erarbeiteten Inhalte angewendet und abschließend beurteilt werden.

Betreuer

Robert Henzel

Problemstellung

Der Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik II forscht verstärkt im Bereich der Methode Quality Function Deployment (QFD) zur kundenorientierten Entwicklung von Produkten, Services und Software. Für die Anwendung dieser Methode wurde am Lehrstuhl die Software easyQFD entwickelt, die im weiteren Verlauf als browserbasierte Anwendung openQFD weiterentwickelt wurde. Bei diesem Programm bedarf es einiger Anpassungen in Kontext agiler Entwicklungsmethoden für die verteilte Softwareentwicklung.

Ziel der Arbeit

Im Rahmen der ausgeschriebenen Abschlussarbeit soll die bestehende Software in geringerem Umfang gewartet und in größerem Umfang erweitert werden. Zu den gewünschten Ergänzungen zählen insbesondere die verbesserte Möglichkeit, die Software in verteilt arbeitenden Teams asynchron einsetzen zu können. Kollaboratives Arbeiten der Stakeholder bzw. -gruppen soll hierbei im Fokus stehen. Neben der Konzepterstellung sollen auf Basis von verschiedenen Szenarien Use Cases erarbeitet und im Tool umgesetzt werden. 

Empfohlene Voraussetzungen

Java, Grundkenntnisse zu JSF/JSP wünschenswert 

Betreuer

Dr. Sixten Schockert

Problemstellung

In den letzten Jahren haben erfolgreiche plattformbasierte Unternehmensgründungen wie Airbnb, Uber den Plattformbegriff populär gemacht. Dabei spielen sie bei der Digitalisierung der Industrie (Industrie 4.0, Internet der Dinge) eine wichtige Rolle. Apps und Services bringen für Kunden einen Mehrwert und werden über die vernetzten smarten Produkte erfüllt. App-Entwickler oder externe Serviceanbieter sind dabei mehrwertstiftende komplementäre Drittanbieter, auf die der Anbieter einer offenen Plattform angewiesen ist.

Für die Industrie geeigneten und auf dem Markt angebotenen Plattformen hingegen sind oftmals eher verschlossen und besitzen kein großes Wertschöpfungsnetzwerk aus App-Entwicklern und externen Serviceanbietern. Dieser Zustand bildet die Problemstellung dieser Arbeit: Welches Design können industrielle IoT-Plattformen aufweisen, um genügend externe Entwickler und sonstige Serviceanbieter zu binden und somit eine Community zu erschaffen.

Ziel der Arbeit

Das primäre Ziel der Arbeit ist es wichtige Designkriterien offener industrieller IoT-Plattformen (z. B. Siemens Mindsphere, GE Predix, SAP Leonardo, Cumulocity, Bosch IoT Cloud, Axoom etc) zu untersuchen und basierend auf diesen Erkenntnissen Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen für industrielle IoT-Plattformen abzuleiten. Hierfür können solche Methoden wie strukturierte Literaturarbeit oder empirische Umfragen eingesetzt werden.

Folgende Kriterien können möglicherweise zur Bildung einer attraktiven offener Plattform beitragen und sollten daher einzeln und tiefgreifend untersucht werden:

  • Schnittstellen,
  • Entwicklungs- und Testumgebungen sowie Qualitätswerkzeuge
  • Pricing im App Store und sonstige finanzielle Bedingungen für Externe
  • Qualität der Dokumentation
  • Events wie Hackathons, Entwicklerkonferenzen etc.
Betreuer

Dimitri Petrik

Problemstellung

Im Rahmen der technologischen und sozioökonomischen Veränderungen, die häufig mit den Begriffen Digitalisierung und digitale Transformation beschrieben werden, findet auch eine Veränderung bei der Produktentwicklung statt. Hybride Produkte, bspw. sog. Embedded Systems, Produkt-Service-Systeme o.ä. stellen die Produktentwicklung vor Herausforderungen, die noch über die Spezifika der jeweiligen Domäne hinaus zu beachten sind. Es ist zu erwarten, dass die weiter zunehmende Konvergenz dieser Entwicklungsbereiche diese Herausforderungen in Zukunft noch verstärken wird.

Ziel der Arbeit

Im Rahmen dieses Kontextes können verschiedene Problemstellungen bearbeitet werden. Mögliche Leitfragen und -motive für Untersuchungen in diesem Forschungsbereich können bspw. sein (nicht erschöpfend):

  • Welchen praktischen Herausforderungen stehen Unternehmen im Software-intensive Business bei der Produktentwicklung gegenüber? *
  • Wie bewertet die Praxis die Bedeutung der Herausforderungen bei der Produktentwicklung im Software-intensive Business, die in der wissenschaftlichen Literatur betrachtet werden? *
  • Welche Methoden nutzen Unternehmen bei der Produktentwicklung im Software-intensive Business bzw. zur Entwicklung hybrider Produkte? *
  • Bedeutung von Methoden wie Design Thinking und Quality Function Deployment für die Produktentwicklung im Software-intensive Business
  • Themennahe praktische Fallstudien im Kontext der Produktentwicklung im Software-intensive Business *
  • Bewertung agiler Entwicklungsmodelle wie Scrum und Kanban für die Produktentwicklung im Software-intensive Business
  • Bewertung von Ansätzen zur Integration von Kunden und Stakeholdern in die Produktentwicklung (Co-Creation Ansätze, Crowd Sourcing..)

Mit (*) markierte Themen eignen sich insbesondere auch für die Bearbeitung im Rahmen einer praxisnahen Abschlussarbeit. Auch eigene Themenvorschläge in diesem Kontext sind willkommen.

Betreuer

Felix Schönhofen

Problemstellung

Jedes eingebettete oder cyber-physische System bringt mit sich oftmals eine eigene Entwicklungsumgebung. Diese Entwicklungsumgebung wird meist von den Anbietern solcher Systeme für die Entwicklercommunity angeboten. Auch im Bereich der Softwareplattformen sind spezialisirte entwicklungsumgebungen zur Entwicklung von modularen Applikationen notwendig. Sogenannte Software Development Kits (SDK) sind ein Enabler für die Entwicklercommunity, um durch die Software- oder Applikationsentwicklung plattformbasierte Innovationen zu kreieren und die Netzwerkeffekte einer Plattform zu befeuern. Gleichzeitig sind SDKs aus der Plattformanbieterperspektive eine strategische Ressource, die ein Plattformanbieter entsprechend gestalten kann, um seine Community im Wettbewerb zu anderen Plattformen zu behalten oder zu steuern. Allerdings ist die Bedeutung der SDKs als Ressource weder aus der Perspektive der Plattformen oder der plattformbasierten Ökosysteme, auch auch aus der Perspektive des Internets der Dinge noch weitgehend unerforscht. Dies ergibt eine mögliche Problemstellung für eine Abschlussarbeit zu SDK und ihre Bedeutung im (industriellen) Internet der Dinge.

Ziele der Arbeit

Das primäre Ziel der Arbeit ist die Software Development Kits und ihre Bedeutung in innovativen Branchen wie z. B. dem industriellen Internet der Dinge zu erforschen. Dabei können z. B. wichtige Anforderungen der Entwickler oder sonstiger Stakeholder an SDK ausgearbeitet werden. Darüber hinaus können in dieser Arbeit wichtige Designkriterien und Lösungsmerkamle von SDKs ausgearbeitet werden. Zur Validierung können verfügbare SDKs (z. B. im Bereich der IoT Plattformen wie Cumulocity, Mindsphere, Predix, Azure) verwendet werden.

Als eigenständiges Ziel kann auch die konzeptionell die Bedeutung für SDKs als Ressourcen im Internet der Dinge bearbeitet werden. Hierbei würde eine mögliche Fragestellung untersuchen unter welchen Umständen ein Anbieter im Internet der Dinge ein eigenes SDK entwickeln und zur Verfügung stellen soll.

Eine weitere mögliche Ausarbeitung kann sich mit der Evolution bestehender und von einer Vielzahl von Entwicklern genutzter Entwicklungsumgebungen wie z. B. das Android Studio oder das MS Visual Studio beschäftigen und anhand der Evolution der Entwicklungsumgebungen die Strategien der Unternehmen wie Microsoft und Google zu ergründen.

Denkbar wäre auch ein datengetriebenes Vorgehen, wobei große Datenmengen von Entwicklern von Diensten wie z. B. Stackoverflow, Twitter, Linkedin oder XING gesammelt werden. Für HTML-Crawler und Datenzwischenspeicherung stehen in unserem IoT-Labor Einplatinencomputer (wie Raspberry PI) zur Verfügung.

Betreuer

Dimitri Petrik

Problemstellung

Nach einer „Qualitätswelle“ in den 90er Jahren durch TQM, ISO 9000, CMMI und anderen Ansätzen, standen in den letzten Jahren eher innovative und agile Ansätze wie Scrum und Design Thinking bei der Softwareentwicklung im Vordergrund. Die fortschreitende Digitalisierung und hohe Bedeutung der IT für alle Branchen erfordern jedoch aktuell ein Umdenken: Bei softwareintensiven Konzepten wie Industrie 4.0 und Autonomen Fahren bergen Mängel in der Software-Qualität nicht nur hohe Risiken für den geschäftlichen Erfolg, sondern auch für Gesundheit und Sicherheit.

Ziel der Arbeit

Ziel der Arbeit ist es, den Stand von Forschung und Praxis im Bereich Software-Qualitätsmanagement zu analysieren. Anschließend soll eine Einschätzung geliefert werden, inwieweit die vorliegenden Ansätze den Anforderungen an Software-Qualität von agilen und digitalen Geschäftsfeldern genügen. Methodisch kommen hierbei Instrumente wie Strukturierte Literaturanalyse, Web-Recherchen (angebotene Seminare, Produkte, Dienstleistungen, Software etc.) und Trend-Analysen (z. B. mittels Google-Trend) zum Einsatz.

Empfohlene Voraussetzungen

Die ausgeschriebene Arbeit richtet sich v. a. an Studierende, die ein wissenschaftstheoretisch anspruchsvolles Thema bearbeiten möchten. Die Betreuung erfolgt durch Prof. Herzwurm persönlich, eine ausreichende Anzahl an Besprechungsterminen wird hierbei zugesichert.

Betreuer

Prof. Dr. Georg Herzwurm

Problemstellung

Cloud Manufacturing, entstanden im Jahr 2009, ist ein neues Paradigma in der Produktion. Die Verbreitung des  Internets, der Mannigfaltigkeit der Informations Technologie (IT), einer immer komplexer  werdenden Produktion sowie der Trendwechsel von der Massenproduktion zur Massenindividualisierung sind hierbei Beispiele aktueller Herausforderungen. Die Herausforderungen subsummieren sich über das sogenannte Ziel von TQCSEFK  (i.e., fastest Time-to-market, highest Quality, lowest Cost, best Service, cleanest Environment, greatest Flexibility, and high Knowledge). Cloud Manufacturing versucht dies zu fördern und umzusetzen. Die High-level Idee dieses Paradigmas ist das Zusammenspiel der Integration von verteilten Ressourcen (i.e. Produktionsressourcen oder Produktionsfähigkeiten) sowie die Verteilung von integrierten Ressourcen. Anders ausgedrückt: Innerhalb von Cloud Manufacturing werden diese verteilten Ressourcen in Cloud Services eingekapselt und in einer zentralisierten Art und Weise verwaltet.

Ziel der Arbeit

Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, das Konzept des Cloud Manufacturing mit dem Modell der klassischen Supply-Chain zu vergleichen. Kann Cloud Manufacturing hiermit verglichen werden? Falls ja, unter welchen Einschränkungen oder Bedingungen ist dies möglich? Ist Cloud Manufacturing gar eine Spezialform der klassischen Supply-Chain?

Betreuer

Robert Henzel

Problemstellung

Das International Requirements Engineering Board (IREB) hat mit der Zertifizierung zum Certified Professional Requirements Engineering Foundation Level (CPRE-FL) einen anerkannten Standard zu grundlegenden Inhalten des RE geschaffen. Quality Function Deployment (QFD) als eine Methode zur kundenorientierten Produktplanung hat mit der ISO Norm 16355-1 ebenfalls eine internationale Standardisierung erfahren. Zu Untersuchung ist wie diese beiden Vorgaben zueinander passen, ob es z. B. Widersprüche gibt bzw. in welchen Bereichen sie übereinstimmen oder sich gut ergänzen.

Ziel der Arbeit

Unterschiede in den Inhalten von ISO 16355 und CPRE und mögliche Gründe dafür identifizieren

Betreuer

Dr. Sixten Schockert

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